Die meisten Israelis lesen nie die Bibel


Bibeln (Foto: Evelin Frerk)Einer Umfrage zufolge schlagen selbst ein Zehntel der orthodoxen Juden die Bibel nie auf.

kath.net

93 Prozent aller Israelis besitzen eine Bibel, aber weniger als ein Drittel haben sie seit Ende ihrer Schulzeit benutzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Meinungsbild im Auftrag des Jerusalemer Bible Lands Museum, aus der die Tageszeitung „Jerusalem Post“ (Dienstag) zitiert. Demnach gaben selbst ein Zehntel der religiösen und strengreligiösen Juden an, im vergangenen Jahr die Bibel nicht aufgeschlagen zu haben. Befragt wurden 500 säkulare, religiöse und strengreligiöse Israelis.

weiterlesen

4 Comments

  1. Die Bibel zu lesen scheint für die meisten mosaisch-christlichen Relgioten so überflüssig zu sein wie der Gedanke daran, einmal darüber nachzudenken, welchem hirnverbrannten Stuß sie aufsitzen.

    Gefällt mir

  2. @Rhenus
    Die ganze Christenreligion ist ein aus alten Mythen geklautes Märchen

    Die Bibel wird 390 n.C als Vulgata von Hieronymus (Papstsekretär) aus etwa 200 Evangelien zusammengebastelt. Die Evangelisten sind keine Juden, kennen keine jüdischen Riten, haben Palästina nie gesehen, sprechen nur Altgriechisch und/oder Latein. Um 3 – 10 Generationen später wissen sie genau wo und wann sich der aramäische Analphabet Jesus aufhält, wen er dort trifft und was er demjenigen als auch dem Schreiber in der beiden unbekannten Sakralsprache Mittelhebräisch sagt.

    Der Tanach wird in Mittelhebräisch in aramäischer Quadratschift nach 150 v.C. geschrieben. Das ist eine damals neue sakrale Priestersprache und Schrift, die das Volk in Palästina nicht kennt. Seit etwa 750 v.C. ist in Palästina das Aramäisch der Assyrer und Perser die Umganssprache, davor war es 1500 Jahre lang das Akkadisch. Althebräisch entsteht als Kopie des Phönizisch um 1000 v.C in Kanaan als Teil von Ägypten unter einem Pharao.

    Althebräisch ersetzt Dutzende Sprachen der dort siedelnden Seevölker wie die Hyksos, Sherden, Sardonier oder Shardana, Lebu, Meshwesh, Danuna und Lukka usw. Diese Seevölker sind nomadisierende Räuberbanden und werden Hapiru (Hebräer) genannt, was in Akkadisch so viel wie „Strauchdiebe“ bedeuted. Da sie Jerusalem und viele anderen Orte gleich mehrfach plündern und abbrennen, haben sie dort nicht gewohnt, haben dort keine Tempel und Könige wie David und Salomon

    Der Sintflut Mythos nutzt Teile des Gilgamesch Epos (um 1200 v.C.) plus den Codex Hammurapi, vieles davon stammt aus dem Atrahasis Epos (um 1800 v.C.). Im sumerischen Epos dauert das Hochwasser 7 Tage, das Floß hat 3 x 3 Meter. Mit jeder Kopie von alten Fakten wachsen die um den Faktor 10 bis 1000

    Der Mithras Kult entsteht um 1800 v.C. im persischen Baktrien, Zarathustra (630-553 v.C.) legt viele Details fest, das römische Militär praktiziert ihn bis 400 n.C. Dem Weltengott Ahura-Mazda wird am 25. Dezember von einer Jungfrau Gott Mithras (Anahita) geboren. Der Mithras Kult hat wie der Jesus-Kult 12 Apostel, 7 Sakramente, Sintflut, Abendmahl, Wunder von Saoschjant, Seelenkult als Auferstehung, Endzeit als jüngstes Gericht, Taufe, keusches Leben, den Teufel Anromainyus und die Eucharistie mit Brot und Wein.

    Der Jesus Mythos integriert Elemente des Herakles Kults sowie Teile des Apollonius Mythos von Tyrana, der Lahme und Blinde heilt, mit Jüngern durchs Land zieht, unchristliche Götter wie Baal und Asherah aus Tyros und Ugarit anbetet. Zeus sagt die Herakles Geburt voraus, Mutter Alkmene und Adoptivvater Amphitryon reisen zur Geburt von Mykene nach Theben. Andere Mythen um Apollonius, Eleusius, Menachem, Asklepios, Dionysos und Orphism, Isis und Osisris, Cybela, Adonis usw. enthalten fast gleiche Elemente.

    Gefällt mir

  3. Die Mythen der Bibel sind eben Literatur….aber lange nicht so alt wie das in Keilschrift verfasste sumerisch, babylonische…. GilgameschEpos, das Geschichten enthält, die auch in den frühen Bibel erzählt werden. Diese frühe Bibel ist mit den Mythen der Illias und der Odyssee vergleichbar, die dem Griechischen Schriftsteller Homer zu geschrieben werden. Sie sind wie viele frühen Göttergeschichten der Völker grausam und für unsere heutige Ethik und die Allgemeinen Menschenrechte ungeeignet….. Ein Gewisser Bibel-Analphabetismus ist deshalb nicht überraschend. 😉 😉

    Gefällt mir

  4. Für die Israelis ist der Tanach das Mass der Dinge, die Bibel zu lesen ist ein strafbarer Frevel genen Jahwe – Du sollts keine anderen Götter haben

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.