Jeder dritte Amerikaner glaubt, dass Gott ihn schuf


charles_darwin_nkmbGott hat den Menschen und die Welt geschaffen, die Abstammung vom Affen ist Unsinn: Das glaubt ein beträchtlicher Teil der US-Bevölkerung, wie eine Umfrage zeigt.

20 minuten

Das Pew Research Center wollte von den Amerikanern wissen, ob sie die Evolutionstheorie akzeptieren oder an die Schöpfungsgeschichte glauben. Dabei zeigte sich: 33 Prozent der Amerikaner glauben, dass die Menschen seit dem Anbeginn der Zeiten in der heutigen Form existieren. 60 Prozent dagegen sind sicher, dass sich die Menschen über die Zeit entwickelt haben, wie es der derzeitige Stand der Forschung sagt.

Besonders stark vertreten sind die Verfechter der biblischen Schöpfungstheorie – in jüngster Zeit als «Intelligent Design» verbrämt – unter weissen Protestanten. In dieser Gruppe halten 64 Prozent die Evolutionstheorie für falsch. Bei ihren dunkelhäutigen Glaubensbrüdern sind es 50 Prozent, bei Katholiken ein gutes Viertel.

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3 Comments

  1. Aus Befragungen in den USA ist es schwer einen allgemeinen Trend abzulesen, da es fast unmöglich ist einen repräsentativen Schnitt durch die Bevölkerung auszuwählen – die regionalen Unterschiede sind extrem
    http://ncse.com/news/2013/12/new-pew-poll-evolution-0015271
    National General 2013 polls on creationism polls on evolution

    Asked, „Which comes closer to your view?“ and presented with „Humans and other living things have evolved over time“ and „Humans and other living things have existed in their present form since the beginning of time,“ 60% of respondents accepted the evolution option, 33% the creationist option, and 7% said that they didn’t know or refused to answer.

    Asked, „Which comes closer to your view?“ and presented with „Humans and other living things have evolved over time“ and „Humans and other living things have existed in their present form since the beginning of time,“ 60% of respondents accepted the evolution option, 33% the creationist option, and 7% said that they didn’t know or refused to answer.

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  2. Die Parallelen zwischen dem römischen Reich nach 400 n.C. und den USA sind unverkennbar. Die USA als dysfunktionalste Demokratie schneidet in Vergleichen fatal ab, die Bewertung als Industrienation ist 2013 weiter auf Platz 24 von 142 Ländern gesunken weit hinter Norwegen, Dänemark, Schweden, Canada, Neuseeland usw. Die Diskrepanz zwischen Bigotterie und Wissenschaftlich führt zu Gewalt, Fanatismus, Psychosen, Rassismus, krasser Unbildung und Kriminalität.

    In den USA mangelt es an sozialer Sicherheit bei etwa 9% Arbeitslosigkeit, keine medizinische Versorgung für ärmere Schichten, totale Überwachung und eingeschränkte Rechte. Die rigiden Einwanderungsgesetze grenzen zunehmend die Intelligenz der Weltelite an Univeristäten aus. Absolventen christlicher Bildung werden an Universitäten wie Harvard, Stanford, Yale, Princeton usw. kaum zugelassen, von großen Konzernen nicht eingestellt oder wegen fachlicher Unfähigkeit gefeuert. Die Universität-of-California nimmt als Erste keine Absolventen von Schulen wie Christians-Schools-International und 300 religiöse Voucher Schools mehr auf, deren Wissen erfüllt keine der Anforderungen und knappe Ressourcen erlauben keine Verschwendung. Dies wird der University-of-California per Gericht als zulässig bestätigt. Was „home-schooling“ Opfern besonders fehlt, ist die Sozialkompetenz sich draußen zu behaupten,

    Das 3-teilige Schulsystem Roms mit Fachschulen für Medizin, Recht und Philosophie wird ab 400 n.C. aufgelöst, 28 Bibliotheken, Theater und Thermen werden zerstört. Nach Architekt und Autor Marcus Vitruvius Pollio wird Schriftkunde, Zeichnen, Geometrie, Arithmetik, Philosophie, Jura, Geschichte, Musik, Medizin, Astronomie unterrichtet und später verboten, das alte römische Erziehungs- und Bildungssystem verschwindet.

    Die Alexandria Bibliothek wird 48 v.C. von Legionären und 389 n.C. von Christen angezündet, genau wie die Bücherverbrennung des zu 95% christlichen NAZI Regims. In der RKK bestimmen fortan christliche Fast-Analphabeten mittels absolut wahren Mythen was Wissenschaft sein darf und vernichten „satanischen“ Texte über Mathematik, Astronomie, Medizin und dem fortschrittlichen römischen Ingenieurwesen. Analphabetismus der Menschheit wird 1200 Jahre lang zu 100% Normalität. Der ewig wahre Glaube wird per Todesstrafe, heiliger Inquisition, Scheiterhaufen und dem Index gültig bis 1965 durchgesetzt, neues Wissen ist verboten. Die Bibliotheken füllen sich mit Gotteshumbug als Theologie, die Autoren dürfen nicht kritisch denken, alles ist unantastbar vom Papst dogmatisch festgelegt. Man plappert jeden Humbug willig nach und lobt sich gegenseitig als gebildet.

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  3. „Viele Schulen …(in den USA)… weigern sich, die wissenschaftlich belegte (Evolutions)Theorie zu lehren.“ Dies ist untrügliches Zeichen für den Abstieg der USA als Verbleibender Hegemon. 😉
    Wenn man sich von Wissenschaft verabschiedet ist es schnell vorbei. Der Historiker Rolf Bergmeier hat in seinem spannenden Buch „Schatten über Europa“ dargelegt, wie römischen Christen ab dem 5. Jahrhundert mit der Machtübernahme im Römischen Reich systematisch die Antike Kultur, Bibliotheken, Archive der Wissenschaft …. wie Mathematik, Physik …zu Teufelskram erklärt, der verbrannt werden müsse und der nicht mehr gelehrt werden dürfe. Die letzten römischen Wissenschaftler und Ingenieure mussten nach Alexandrien emigrieren, denn daheim wurden sie von den Christen mundtot gamacht, weil sie Teuflisches lehrten. Aber auch im aufgeklärten Alexandrien wurden die Wissenschaftler später von den Christen verfolgt und grausam umgebracht. Die antike Philosophin und Wissenschaftlerin Hypatia ist das bekannteste Beispiel. Dann brach das finstere Mittelalter an. 😉
    http://www.theeuropean.de/alexander-wallasch/11036-rolf-bergmeiers-schatten-ueber-europa
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hypatia

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