USA: Das Disneyland der Schöpfung


Quelle:brightsblog
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Ein großer Teil der Amerikaner tut noch immer so, als habe es Darwin nie gegeben, geht aus einer Umfrage hervor. Vor allem Evangelikale sind davon überzeugt, dass ein Schöpfer den Menschen in seiner heutigen Gestalt auf die Erde setzte.

Von Torsten Hamsen Berliner Zeitung

Es ist kaum zu fassen: Mehr als 150 Jahre nach der Veröffentlichung des Werks „Über die Entstehung der Arten“ von Charles Darwin lehnt noch immer jeder dritte US-Amerikaner den Gedanken an die Evolution ab. 33 Prozent sind der Auffassung, die Menschen hätten schon immer die gleiche Gestalt wie heute gehabt.

Das ergab eine Umfrage des Washingtoner Pew Research Centers. Etwa 60 Prozent aller Befragten meinten zwar, der heutige Mensch sei das Ergebnis einer längeren Entwicklung. Aber auch von denen, die die Evolutionstheorie bejahen, glauben nur 32 Prozent, dass hier eine natürliche Auslese am Werk war. 24 Prozent aller Befragten sehen das Leben auf der Erde als Werk eines Schöpfers.

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