Wie buchstabiert man christliche Politik heute?


Joachim Gauck, Bild: wikimedia
Christliche Politik hat in Deutschland viel erreicht. Doch gegenwärtig scheint sie sich für die Leistungsträger nicht mehr zu interessieren. Diese Absage trifft alle, die etwas bewegen wollen.

Von Gerd HeldDIE WELT

Die Religion kann ein starkes Motiv im politischen und wirtschaftlichen Leben bilden. Denn die Fähigkeit, an etwas Höheres zu glauben, muss nicht weltfremd sein und zur Flucht in ein „Jenseits“ führen.

Was Max Weber am Beispiel des frühen protestantischen Glaubens gezeigt hat, gilt auch für die jüngere deutsche Geschichte. Nach 1945 bildete das Christentum eine wichtige Referenz, um eine neue politische Ordnung zu finden, die gegen totalitäre Versuchungen gewappnet ist.

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1 Comment

  1. Das Christentum war in den 12 Jahren NAZI Zeit der größte Kriegstreiber und das solide Fundament für die NSDAP. mit ihren Verbrechen. Im Dritten Reich sind 95,2% Christen, davon sind 62,7% evangelisch und 32,5% katholisch. Bei etwa 10% NSDAP-Mitgliedern sind die Priester und Lehrer zu 50% Parteigenossen.

    Vom katholischen Hitler über die SS-Erschießungskommandos, die KZ-Wächter und Mörder, bis zu den Schergen zum Einsammeln, Abtransportieren, Ausrauben und Mißhandeln der Juden, Roma, Sinti und politischen Gegner waren alle gute fromme Christen mit hohen moralischen Werte (sagen sie selber), für die ein totalitärer Faschsmus mit einem „heiligen“ Führer das Ideal darstellte

    Das „Hilfswerk beim Bischöflichen Ordinariat Berlin“ unter Dompropst Lichtenberg und später Bischof Konrad Graf Preysing informiert ab 1938 deutsche Bischöfe und den Vatikan über Deportationen von Juden und ab 1942 über SS-Erschiessungskommandos im Osten. Wenn die Kirchen immer wieder behaupten sie hätten von Allem nichts gewußt, dann ist das eine der üblichen Lügen, die jeder Priester und Pfarren schwurbelt wenn er den Mund aufmacht – den Bundesbegrüungsonkel eingeschlossen

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