Lebt das Christentum im Heiligen Land auf?


Christliche Pilger in Israel (Bild: IDF/Flickr, CC-BY-NC)
Christliche Pilger in Israel (Bild: IDF/Flickr, CC-BY-NC)

In Israel lebt das Christentum wieder auf. Hauptursache sind die Unruhen und Konflikte in den Ländern des Nahen Ostens. Christliche Flüchtlinge und Vertriebene suchen Schutz im Heiligen Land. Außerdem sei eine zunehmende Offenheit unter Palästinensern für das Evangelium zu beobachten, berichten Experten.

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David Siegel, israelischer Generalkonsul in Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien), sieht eine „Renaissance“ des Christentums im Heiligen Land voraus. „Israel ist ein sicherer Zufluchtsort für Christen im Nahen Osten, die im Zuge des Arabischen Frühlings systematisch verfolgt werden“, sagte er der Internetzeitung Christian Post. Die Zahl der Christen und ihrer Gebetshäuser nehme zu. Die Evangelikalen seien wahrscheinlich Israels treueste Freunde weltweit, und zwar in guten und in schlechten Zeiten. In Israel leben nach aktuellen Angaben des Statistikamtes etwa 158.000 Christen; 80 Prozent von ihnen sind Araber. Ihre Gesamtzahl beträgt knapp 1,7 Millionen. Von den insgesamt rund acht Millionen Einwohnern Israels sind sechs Millionen Juden. Die Zahl der „messianischen“ Juden, die an Jesus als den im Alten Testament verheißenen Heiland glauben, wird auf bis zu 15.000 geschätzt.

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