USA: Pastafari leistet Amtseid mit Sieb auf dem Kopf


Christopher Schaeffer trägt ein Sieb auf dem Kopf, bei seiner Vereidigung. (Greg Fox – The Observer)

Im Oktober des letzten Jahres gab Christopher Schaeffer seine Kandidatur für den Posten des Stadtrates von Pomfret, New York bekannt. Er wurde gewählt und am letzten Dienstag vereidigt. Alltag, solche Procedere finden wohl täglich weltweit statt. Und trotzdem brachte es Christopher Schaeffer, mit seiner Vereidigung, in die Medien.

Der Grund ist leicht zu erkennen, bei der Ableistung seines Amtseides trug er ein Sieb auf dem Kopf und bekannte sich damit als Vertreter der Kirche des Fliegenden Spaghetti-Monsters. Schaeffer war Pastor der wohl einzigartigen Kirche des FSM. Für ihn ist es nur eine Demonstration der Religionsfreiheit, Religion ohne jedwedes Dogma.

Inspiriert wurde er durch die Pastafari in Russland. Für eine nichtgenehmigte Kundgebung wurden sie polizeilich belangt.

Schaeffers Aktion zeigt die Beliebig-und Lächerlichkeit, wenn Politiker auf die Bibel schwören. Eine sehr gute Aktion.

2 Comments

  1. „Pastafaris“ ins Bundeskabinett! Zu so ’ner Vereidigung würde ich extra nach Berlin in den Reichtag fahren! 🙂 🙂

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