Hat Volker Beck keine Argumente mehr?


Volker Beck, Bild: wikimedia
Volker Beck, der religionspolitische Sprecher der Grünen, wirft dem Papst in Bezug auf die Homo-Ehe einen ‚theologischen Rückfall’ vor. Seine Kritik ist unsachlich und schlecht fundiert.

Ein Kommentar von Johannes Grafkath.net

Volker Beck, der religionspolitische Sprecher der Grünen im deutschen Bundestag, hat Papst Franziskus einen „theologischen Rückfall“ vor das Zweite Vatikanische Konzil unterstellt. Papst Franziskus hatte zuvor ein geplantes Gesetzesvorhaben zur Gleichstellung homosexueller Paare mit Ehepaaren in Malta als „anthropologischen Rückschritt“ bezeichnet.

Beck zog in seiner Stellungnahme die Erklärung „Dignitatis humanae“ heran, die er als „zentrale Schrift des Konzils zur Glaubensfreiheit“ charakterisierte. Darin habe die Kirche die Gewissensfreiheit derjenigen betont, die nicht ihren Lehren folgen würden. Die Kirche solle „aufhören, den weltlichen Gesetzgeber, der den verfassungsrechtlichen Geboten von Menschenwürde, Freiheit und Gleichheit verpflichtet ist, direkt oder indirekt aufzufordern, die gegenüber Homosexuellen diskriminierende Sexuallehre der Kirche zu übernehmen“, wurde Beck wörtlich zitiert.

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