Hitlers „Mein Kampf“ in England und den USA ein E-Book-Bestseller


Hitlers Mein Kampf, Dokumentationszentrum Kongresshalle Nürnberg (Public Domain)
Hitlers Mein Kampf, Dokumentationszentrum Kongresshalle Nürnberg (Public Domain)
Das Interesse an „Mein Kampf“ ist da – aber mit dem Buch gesehen werden möchte wohl trotzdem niemand.

Deutschlandradio Kultur

In den USA und in England hat sich die E-Book-Version von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ zu einem Bestseller entwickelt. Das berichten verschiedene britische Zeitungen. Beim Internethändler Amazon führt das Buch unter anderem die britische Bestseller-Liste für E-Books in der Kategorie „Propaganda“ an; in der Kategorie „Zweiter Weltkrieg“ kommt es auf Platz 11. Der „Guardian“ zitiert dazu die Theorie des Autors Chris Faraone: „Mein Kampf“ profitiere davon, dass der E-Reader eine gewisse Privatsphäre biete. So müsse niemand mit dem Buchcover in der U-Bahn sitzen. – In Deutschland ist der Druck von „Mein Kampf“ verboten.