SWR entfernt strittigen Text


Baden-Württemberg will zukünftig in Schulen um mehr Akzeptanz für sexuelle Vielfalt werben. Eine Petition richtet sich gegen die Pläne Foto: Les Chatfield | CC-BY 2.0
Gehören evangelische Freikirchen zum „rechten Rand“? Der Südwestrundfunk (SWR) entfernte die Textpassage eines Beitrags, die das nahelegte. Dort waren evangelisch-freikirchliche Gemeinden in Verbindung mit Rechtsextremisten genannt worden.

pro Medienmagazin

In einem Beitrag der SWR Landesschau aktuell vom 3. Januar berichtete der Südwestrundfunk von der Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“. Diese richtet sich gegen die Pläne der baden-württembergischen Landesregierung, in Schulen zukünftig für mehr Akzeptanz sexueller Vielfalt zu werben.

In einem Aufruf für die Online-Petition heißt es: „Die Lobbyisten aus Schwulen-, Lesben-, Bi- und Transsexuellen, Transgender und Queer (kurz LSBTTIQ) arbeiten an einer gesamten Unterwanderung aller Leitprinzipien und Fächer nach ihrer ideologischen Haltung.“ Die grün-rote Landesregierung wolle Baden-Württemberg zum Vorreiter in der Vermittlung von „sexueller Identität“ und „sexueller Orientierung“ machen. Der Initiator der Petition, der evangelische Realschullehrer Gabriel Stängle, sieht darin eine „komplette sexualpädagogische Umerziehung“. Dem SWR sagte er, es gehe bei der Petition nicht darum, Menschen mit anderer sexueller Orientierung auszugrenzen oder zu diskriminieren. Sondern die Frage sei, wie das Lernen im Land künftig aussehe.

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