CDU-Generalsekretär: „Jede Abtreibung bedeutet Leid“


Peter Tauber hat nach Kritik seine Position zum Thema Abtreibung erläutert
Foto: Tobias Koch, Wikipedia | CC-BY-SA 3.0
Peter Tauber, seit Dezember Generalsekretär der CDU, hat sich kritisch über Schwangerschaftsabbrüche geäußert. „Es kann uns nicht kaltlassen, dass es in Deutschland über 100.000 Abtreibungen im Jahr gibt“, sagte er der Zeitung Die Welt. An der bestehenden Rechtslage wolle seine Partei jedoch nichts ändern.

pro Medienmagazin

Tauber war bereits kurz vor Weihnachten wegen seiner vermeintlich kritischen Haltung zu Abtreibungen als „Fundamentalist“ kritisiert worden (pro berichtete). Im Welt-Interview stellte der 39-Jährige am Samstag klar: „An den geltenden gesetzlichen Regelungen wollen wir nichts ändern. Aber es tut unserer Gesellschaft gut, wenn wir über den Lebensschutz ausgiebig diskutieren. Das haben wir in der letzten Legislaturperiode beim Thema Spätabtreibung gottseidank wieder einmal getan.“

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1 Comment

  1. 20 % aller Schwangerschaften werden immerhin vom “ lieben und allerchristlichsten“ Gott des Herrn Tauber abgetrieben, weil Ihm irgendwas bei der Entwicklung des Fötus nicht passt….;-) ….da hört man kein Gejammer und kein Gezeter…… 😦 obwohl diese Unterbrechung der Schwangerschaft für die Frau meist traumatisch ist…. :-; nur wenn eine Frau ihr Recht auf Gesundheit, Autonomie und Zukunft in Anspruch selbst in die Hand nimmt, wird das „unchristlich“ und diese von der Frau entschiedene Schwangerschaftsunterbrechung wird von christlichen Funktionären skandalisiert. 🙂 🙂

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