Private Islam-Hochschule in Frankfurt


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Screenshot: bb
Im Oktober 2013 hat von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt ein neues Privatinstitut für Islamstudien in Frankfurt am Main eröffnet.

Von Dr. Friedmann EißlerEvangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

Das „Europäische Institut für Humanwissenschaften“ (EIHW) im Frankfurter Ostend bietet ein eigenständiges Islamstudium an. Der Verein wurde im März 2013 in Mainz registriert. Die Planungen der privaten Einrichtung seien unabhängig und längst vor der Etablierung der islamischen Theologie an staatlichen Universitäten gelaufen, so der Leiter und Direktor des Instituts, Abdullatif Hussein, laut des neuen, Milli Görüs (IGMG) nahe stehenden Internetmagazins islamiQ.de. Es sei nicht an Konkurrenz, sondern an Ergänzung gedacht, denn es gebe eine „hohe Nachfrage vieler junger Leute und Imame in Deutschland, islamische Wissenschaften mit Bezug zum Hier und Heute zu erlernen“ – zum Beispiel die korrekte Interpretation und Anwendung der Scharia-Normen im Westen. Vermutlich soll die Ergänzung die Rechtgläubigkeit islamischer Geistlicher und Führungspersonen stärken. Ein Schwerpunkt liegt auf der Islamlehre nach den klassischen islamischen Quellen, auf Arabischunterricht und Koranrezitation. Dass damit durchaus an ein Gegengewicht zu den neu etablierten Instituten für islamische Theologie gedacht ist, lässt sich den Äußerungen Husseins entnehmen.

Das Stichwort Islam kommt wie beim gleichnamigen „Institut Européen des Sciences Humaines“ (IESH) im burgundischen Château-Chinon im Titel nicht vor. Die Parallelen dürften sich nicht nur auf den Namen beschränken. Tatsächlich bestätigt Abdullatif Hussein, dass das Frankfurter Institut mit Château-Chinon und weiteren Einrichtungen aus Frankreich und England „in einem europäischen Institutsverbund“ seien. Betont wird auch die Brückenfunktion hin zu mehrheitlich islamischen Ländern. Damit weist er auf Aktivitäten und Einrichtungen der Föderation Islamischer Organisationen in Europa (FIOE) hin, die zum internationalen Netzwerk der Muslimbruderschaft in Europa gehört. In dieses Umfeld gehören in Deutschland zum Beispiel die Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD) oder die Muslim Studenten Vereinigung (MSV). Vertreten wird ein sogenannter „Islam der Mitte“ (wasatiyya, dazu MD 5/2010, 163-179), der etwa auch durch das umfangreiche Fernstudienprogramm des „Deutschen Informationsdienst über den Islam e. V.“ (DIdI – www.didi-info.de) verbreitet wird. In letzter Zeit ist eine „Salafitisierung“ des DIdI zu beobachten, der sunnitisch-wahhabitische Salafismus gewinnt im Umfeld der europäischen Muslimbruderschaftsinstitutionen an Einfluss.

Als Gründer der privaten „Hochschule“ in Frankfurt werden neben Abdullatif Hussein namentlich Mustafa Hadzic, Muhammet Caglayan und Asanoski Sevgani genannt. Der Mainzer Hussein war im Frühjahr 2013 in einen offenen Konflikt mit der dortigen CDU geraten, nachdem diese den Auftritt eines saudisch-wahhabitischen Predigers im Arab Nil-Rhein Verein (Al Nur Moschee) offen kritisiert hatte und Hussein den städtischen CDU-Fraktionschef als „Hassprediger“ bezeichnet hatte.

Interview zum „EIHW“ auf IslamiQ.de:
http://www.islamiq.de/2013/12/30/privater-traeger-fuer-islam-studium/

4 Comments

  1. Pakistan und Afghanistan sind für Islam-Phantasten keine muslimen Länder

    Die Taliban verstärken ihre Angriffe, in Afghanistan und Pakistan vergeht kaum ein Tag ohne Anschlag. Ein Sprecher der Extremisten spricht von einem „Krieg der Ideologien“. Die Regierung in Islambad setzt dennoch auf Friedensgespräche.

    Montagmorgen, 7.45 Uhr in Rawalpindi, Pakistan: Auf den Straßen sind Berufspendler und Schulkinder unterwegs, Menschen in Bussen und Motorrikschas, als sich ein Mann vor einem Kontrollposten in die Luft sprengt. Mindestens 14 Menschen reißt er mit in den Tod, darunter sechs Soldaten, die auf dem Weg zum Armeehauptquartier sind, das nur etwa 50 Meter vom Tatort entfernt liegt. Die Tat ereignet sich also in einer der am stärksten gesicherten Regionen des Landes, im Herzen der militärischen Macht.

    Die pakistanischen Taliban, die Tehrik-i-Taliban Pakistan (TTP), bekannten sich noch am Montag zu der Tat. „Wir übernehmen die Verantwortung mit Stolz“, erklärte TTP-Sprecher Shahidullah Shahid. Es handele sich um eine Vergeltung für den Angriff des Militärs auf die Rote Moschee im Sommer 2007. Die Taliban würden ihren „Kampf gegen das säkulare System“ auch in Zukunft fortsetzen.

    Kaum ein Tag vergeht in Pakistan, an dem die Taliban nicht mit einem Anschlag für Aufsehen sorgen (und dabei fromme Musels töten)

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  2. @Muslin und stolz
    Ich habe einige Jahre in 5 islamischen Ländern gelebt und gearbeitet, wobei die Leistung an Standards aus Deutschland und USA gemessen wurde.

    Ich weiß aus Erfahrung sehr genau wovon ich rede, wenn ich die Musels als analphabetische Ziegenhirten bezeichne

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  3. Je besser sich Menschen in eine Wissens- und Leitungsgesellschaften integrieren und das notwendige Wissen für Beruf und Leben akzeptieren, je mehr ist Wohlstand, Rechtssicherheit und soziale Vorsorge Allgemeingut und paranoide religiöse Kulte rückläufig. Neben einer freien Wissenschaft ist die gesellschaftliche Wertung wissenschaftlicher Tätigkeit wichtig, ohne dass sich analphabetische Religioten beleidigt fühlen dürfen, ständig Sonderrechte fordern, aber die Menschenrechte negieren. Religiöse Gruppen verfolgen bewusst eine Politik der Parallel-Gesellschaft als Staat im Staate mit eigenem Rechtssystem aus der Bronzezeit.

    Der kulturelle Abgrund Muslimer Immigranten ist nicht nur der Mangel von Sprachkenntnissen, die Akzeptanz der Normen moderner Gesellschaften ist unverzichtbar, auch wenn sich nicht verstanden werden. Islamische Staaten kennen keine freie Finanz-, Wirtschafts- und Sozialpolitik, die notwendigen Vorgänge und Gesetze sind den Immigranten fremd, bleiben unverstanden und sind folglich nicht von Allah gewollt. Die 50-75% Muslimen Analphabeten generieren bei täglich 3 Stunden beten ohne jede Bildung nicht das BIP einer Hochtechnologie, keine Gesellschaft kann sich eine derart parasitäre Parallelgesellschaft leisten. Bei 10 Millionen Islam-Abtrünnigen pro Jahr plus stark fallender Geburtenrate fällt den Muslimen Fundamentalisten nichts weiter ein außer die Menschen mittels Sprengstoff durch Terror zum wahren Glauben zu sprengen.

    Wie durch die Muslimbrüder in Ägypten und anderen Staaten oft demonstriert, bestimmen bei Ausblendung jeder Vernunft Imame für ihren „geliebten“ Despoten per heiliger Fatwa mit Terror, Korruption, Erpressung, Bestechung und Mord das Leben der Religioten, während der Lebensstandard des Landes im Elend versinkt. Frauen droht per Fatwa die Todesstrafe durch Steinigung, wenn sie im Meer schwimmen oder ein Handy besitzen. Muslimen ist eine Reise zum Mars verboten, Syrische dürfen Kämpfer Hunde, Esel und Katzen essen. Im Tourismusort Minia nahe Luxor haben fanatische Muslime Schläger und Terrorkommandos die Macht übernommen. Der 60-Jährige Polizeichef Salah Zeyada sagt: „Diese Muslimbrüder sind Müll, sie sind keine Menschen“. Auf eine Million schätzt er deren Zahl. „Die können wir nicht alle umbringen. Aber wir müssen entschieden gegen sie vorgehen, die morden, brennen und zerstören unser Leben“

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    1. EMPORDA: 95% von dem Quatsch was du erzählt hast stimmt einfach nicht. Informiere dich lieber von anderen Quellen und mach aus den Ausnahmen keine Regel. Peace.

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