Weltbild-Verlag wird für die Kirche zum Millionengrab


Bild: diepresse.com
Die Lage beim Weltbild-Verlag ist nicht zu beschönigen, sagt der Insolvenzverwalter.
Die Pleite des Weltbild-Verlags kommt die katholische Kirche teuer zustehen. Nicht nur, dass sie einen Sozialplan finanzieren muss. Den Bistümern und den Banken der Kirche drohen Verluste in dreistelliger Millionenhöhe.

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Es sei nicht verantwortbar gewesen, einen dreistelligen Millionenbetrag in den Weltbild-Verlag zu investieren – so begründete die katholische Kirche ihre Entscheidung, das Unternehmen in die Insolvenz zu schicken. Die Kirche stehe „in Verantwortung für die Mitarbeiter, aber wir haben auch Verantwortung für die Kirchensteuerzahler“, erklärte der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx.

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„Weltbild“: Mitarbeiter attackieren in Offenem Brief Bischöfe

Deutsches kircheneigenes Unternehmen sei bewusst in die Insolvenz getrieben worden

kathweb

In einem Offenen Brief haben Mitarbeiter der pleitegegangenen kirchlichen „Weltbild“-Gruppe schwere Vorwürfe gegen die deutschen Bischöfe gerichtet. In dem Papier beklagen sie, dass die Diözesanleiter das kircheneigene Unternehmen bewusst in die Insolvenz getrieben hätten. Die Motivation dafür seien innerkirchliche Machtkämpfe. Mit ihrem „völlig widersprüchlichen Kurs“ während der letzten Jahre trügen die Bischöfe als Eigentümer einen großen Teil der Verantwortung für die aktuelle wirtschaftliche Lage.

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