Schweiz: Abtreibungsvorlage spaltet Evangelikale


Ob Abtreiben künftig Privatsache werden soll, ist höchst umstritten. Selbst unter den Evangelikalen scheiden sich die Geister. (key)
Zoff unter Gläubigen: Dass die Schweizerische Evangelische Allianz als Dachverband der evangelikalen, bibeltreuen Christen auf eine Abstimmungsparole zur Abtreibungsfinanzierungsin­itia­ti­ve verzichtet, führt nun da und dort zu Feuer unterm Kirchendach.

Von Thomas MünzelDer Landbote

Insbesondere christlich-religiös mo­ti­vierte Per­so­nen aus ver­schie­de­nen Par­teien haben das Thema der Ab­trei­bung neu aufgegriffen und ver­lan­gen nun per Volks­i­ni­tia­ti­ve,? dass die Prämienzahler nicht dazu ver­pflich­tet wer­den dürfen, die «Tat» einer Ab­trei­bung mit­zufi­nan­zie­ren; denn sie würden somit zu «Mittätern». Doch: Die In­itia­ti­ve «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache», über die das Stimmvolk am 9. Februar zu befinden hat, scheidet ganz offensichtlich die religiösen Geister. Denn die offiziellen Verlautbarungen von Kirchen und Verbänden empfinden viele im Pro-Komitee als Affront.

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