„Journalisten sollten täglich Lutherbibel lesen“ – es graust die Sau


Der Atheist Wolf Schneider ist mit dem Sprachstil vieler Pfarrer unzufrieden Foto: Sven Teschke, Wikipedia | CC-BY-SA 3.0
Pfarrer und Journalisten sollten sich ein Beispiel an der Verständlichkeit der Sprache Martin Luthers nehmen. Das empfahl der oft als „Sprachpapst“ titulierte Journalist Wolf Schneider am Samstag beim 3. Christlichen Medienkongress in Schwäbisch Gmünd.

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Luthers klare Sprache zu übertreffen, sei unmöglich, erklärte Schneider. „Die Frage ist nur, ob die Mehrheit der Würdenträger so weit dahinter zurückbleiben muss, wie ich es hundertfach erlebe.“ Bei Verlautbarungen von Bischöfen und Professoren habe er vielfach den Eindruck, dass Unverständlichkeit inzwischen als Nachweis von Wissenschaftlichkeit gelte. Formulierungen von Kirchenleitern wie „Apostolizität“, „kybernetisch-missionarische Kompetenz“ oder „situationsbezogene Flexibilität“ seien Wörter, „vor denen es eine Sau graust“. Begriffe zu verwenden wie diese, die nur fünf Prozent der Deutschen verstünden, seien akademischer Hochmut und „die Pest“.

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1 Comment

  1. Mit den grausligen Fremworten hat er in Grenzen recht, nur ist die Bibel Luthers Brevier und Vorlage von Millionen NAZI Schergen und damit kein Objekt von Wert Außerdem ist von dem ursprünglichen Märchenbuch Vulgata fast nichts übrig geblieben

    Papst Innozenz III (1198-1216 n.C. Lotario dei Conti die Segni) verbietet die Bibellektüre. Wer eine Bibel besitzt, wird auf der Synode von Tarragona 1234 n.C mit dem Tod bestraft. Das Edikt De-editione-et-usu-librorum-sacrorum macht 1546 n.C. die Vulgata zur einzig gültigen Bibel. Sie wird 1590 n.C. von Papst Sixtus V als Editio-Sixtina für absolut fehlerlos erklärt. Wegen vieler Fehler wird sie 1592 n.C. durch die absolut fehlerlose Editio-Clementina ersetzt, die wegen vieler Fehler 1598 n.C. erneut ersetzt wird. Papst Pius IX (Giovanni Maria Mastai Ferretti) erklärt 1869 n.C. die Bibel ist ohne Irrtum, der Heilige Geist hat sie diktiert. Diese Vulgata wird 1979 durch die absolut fehlerfreie Nuovo-Vulgata ersetzt, die wegen vieler Fehler 2001 erneut ersetzt wird. Weitere absolut Fehler freie Bibeln wie die “Bug Bible 1535”, “Treacle Bible 1549”, „Breeches Bible 1576“, „Wicked-Bible 1631“, „Unrighteous Bible 1653“, „Sin On Bible 1716”, „Vinegar Bible 1717”, „The Fools Bible 1763”, „To remain Bible 1805” sind im Umlauf. Der einst als christliche Irrlehre erfundene Heilige Geist war beim Diktieren wohl immer besoffen.

    Neben 39 Evangelien des AT existierten 390 n.C. weitere wie Baruch, Tobias, Weisheit, Judith, 1.u.2. Makkabäer, Jesus, Siracht, Philipp, Hermes, Judas, Petrus, Thomas. Hieronymus nennt sie Apokryphen, sie sind nicht in Mittelhebräisch sondern in Altgriechisch in vielen Fassungen geschrieben und variieren extrem in Lehre und Inhalt, die Kirchenväter verwerfen sie. Bis 1600 n.C. gibt es nur den Codex Bezae, der auf 406 Seiten 4 Evangelien enthält und in der Universität Cambridge aufliegt. Heute sind 6.000 historische Texte bekannt. Martin Luther übersetzt den ewig wahren und sachlich fehlerhaften lateinischen Kanon plus die Apokryphen. Das Konzil zu Trient (1546 n.C.) folgt nach und erklärt die Apokryphen nun doch als kanonisch.

    Die EKD revidiert in den letzten 100 Jahren die Lutherbibel 3 Mal, 35% der 181.000 Worte sind neu, die gelöschten Worte sind ewig wahr vom Heiligen Geist inspiriert, also ist kaum noch etwas wahr. Dazu kommen Ausgaben der John-Wyclif-Bibel von 1382 n.C., der William-Tyndal-Bibel von 1522 nach dem massoretischen Text und dem Text-Receptus, der Coversdale Bibel, die Matthew Bibel, der Taverner Bibel, der Großen Bibel, der Geneva Bibel, der Bishop Bibel, der Douay-Rheims Bibel, der King-James-Bible von 1611 n.C und noch einmal 1769 n.C, der New-American-Standard-Bible, der English-Standard-Bible usw.

    Im Internet gibt es über 108 sich widersprechende Bibeln, die alle ewig wahr sind. Welche davon ist nun wirklich wahr?

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