USA: Um Himmels willen, Israel!


© Thinkstock, Einige Rabbiner verbergen ihre Meinung zum Nahostkonflikt.
Viele Rabbiner trauen sich nicht, ihre Meinung zum jüdischen Staat zu äußern – so das Ergebnis einer Studie

Von Gunda TreppJüdische Allgemeine

Fast jeder dritte Rabbiner in den USA soll Schwierigkeiten haben, in der Gemeinde seine ehrliche Meinung zum Nahostkonflikt zu äußern. Vor allem pazifistisch eingestellte Berufsanfänger haben Angst vor Nachteilen, wenn sie in Gesprächen über den Konflikt auch Israel kritisieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Jewish Council for Public Affairs, einer Organisation, die als Repräsentantin jüdischer Verbände in den USA fungiert.

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1 Comment

  1. Sehr interessante Beobachtung! George Orwell hatte in seinem Roman „1984“ eine „Bewusstseinskontrolle“ der von der „Parteilinie“ abweichenden Meinungen thematisiert. Auch in Zeiten „immerwährender“ Kriege, wie dem „Kalten“, dem ums „Land in Palästina“ und dem „Krieg gegen den Terror“ wird mind control „belehrend“ eingesetzt. Die technischen Mittel des schon 1947/48 geschriebenen Romans „1984“ zur Bewusstseinskontrolle waren noch primitiv; die Veröffentlichungen von Snowden und anderen „Whistleblowers“ weisen auf eine Totalüberwachung unserer Gesellschaften heute hin und viele Menschen, passen sich – wie im Roman „1984“ – den Machtverhältnissen an und gehen in eine innere Immigration 😦 😦

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