Charles M. Huber: Homo-Gleichstellung ist Hetero-Diskriminierung


Charles M. Huber ist seit 2013 Teil der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und gern gesehener Talkgast im Fernsehen.
Der Ex-Schauspieler („Der Alte“) und CDU-Politiker gibt ein teilweise bizarres Interview, in dem er die Linie seiner Partei zu Homo-Rechten verteidigt.

QUEER.DE

Im Gespräch mit n-tv.de hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Charles M. Huber gegen die Gleichstellung von Homosexuellen ausgesprochen, weil dann Heterosexuelle diskriminiert werden würden. Der 57-Jährige Bundestags-Neuling erklärte unter anderem:

Ich habe den Konservativismus für mich entdeckt und kann gar nicht verstehen, dass man sich heute rechtfertigen muss, wenn einem die klassische Familie wichtig ist. […]

Frage: Die Union ist die einzige Fraktion im Bundestag, die sich gegen die völlige Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften stellt. Und Sie?

Aus der klassischen Familie sind wir nun mal entstanden. Mir gefällt es nicht, dass man diese ursprüngliche Form heute diskriminiert und als konservativ brandmarkt, weil sie nicht progressiv genug sei. Es gibt Leute, die sagen: „Wir sind ganz besonders klug und kreieren was Neues. Wer dem nicht folgt, ist reaktionär. Das Alte ist schlecht.“ Das ist mir zu billig.

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3 Gedanken zu “Charles M. Huber: Homo-Gleichstellung ist Hetero-Diskriminierung

  1. Ich frage mich und damit auch andere, worin der Unterschied liegt zwischen einer kinderlosen heterosexuellen Partnerschaft, auch genannt Ehe und einer homosexuellen.
    Meiner Meinung nach gibt es keinen, solange die Partner die gegenseitigen Versprechen erfüllen, die sie sich beim Eingehen dieser Partnerschaft gegeben habe.
    Darüber würde ich nur zu gerne mal mit den „Gleichstellung diskriminiert die Familie“-Befürwortern diskutieren.

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  2. Pingback: Konservative in der Konservendose | Der Nesselsetzer

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