Gottes schwule Schöpfung


Homo_KauderAllgemeine Erklärung der Menschenrechte(Auszug)

Artikel 1

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 2

Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebiets, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Man sollte meinen, dass die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte fixierten Normative ausreichend seien. Die Praxis belehrt uns eines besseren. Zwischen Anspruch und tagtäglicher Umsetzung gibt es erhebliche Widersprüche. Homosexuelle werden als outgroup markiert, ähnliche Verfahren kennen wir aus der Geschichte zur Genüge. In Großbritannien entblöden sich Politiker insofern nicht, dass sie Homosexuelle für Stürme, Fluten und alle anderen möglichen Katastrophen verantwortlich machen. Gott spielt im Szenarium um die Homosexualität eine entscheidende Rolle. Während bis zum Hochmittelalter der „Analverkehr“ als Sünde, im christlichen Sinne verstanden wurde, wurde die „Sodomie“ ab dem 13. Jahrhundert mit dem Tode bestraft, durch den Scheiterhaufen. Weltliche Gesetze, auf der Grundlage kirchlicher Normen, waren die Wegbereiter für die Verfolgung und Aburteilung homosexueller Männer. In Norditalien, Spanien, aber auch in den Niederlanden, England und Frankreich wüteten die Moralapostel besonders harsch.
Der Begriff der Homosexualität wurde aber erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geprägt.
Der Grund für die gesellschaftliche Ausgrenzung der Homosexuellen ist einfach. In der Regel begründeten sie keine Familie und entzogen sich damit der Reproduktion neuer Religioten. Sie führten das Sakrament der heiligen Ehe und Familie ad absurdum. Alles sollte sich ändern.
So verabschiedete der Preußische Landtag, am 23. Januar 1874, ein Gesetz über die Einführung der Zivilehe, das auch Scheidungen zuließ. Ein Jahr später wird dieses Gesetz auf das gesamte Deutsche Reich übertragen. Reichskanzler Otto von Bismarck setzte sich auf diese Art gegen den politischen Katholizismus und Papst Pius IX. durch. Kulturkampf nannte man das seinerzeit. Der allmächtige Gott der Christen ließ das heilige Sakrament der Ehe und Familie im preußischen Landtag krachend zu Boden gehen. Kein Blitz, Siechtum und andere Plagen ließen seinen Zorn erkennen. Abgeklatscht fühlte sich wohl nur die römische Spukgestalt.
Preußen war es auch, welches 1794 die auf „Sodomie“ festgelegte Todesstrafe in eine Zuchthausstrafe umwandelte. In den folgenden Jahrzehnten wandelt sich Homosexualität von einer Straftat in eine psychische Krankheit um. Homosexuelle wurden als erblich belastete Perverse gesehen, die man notfalls auch Zwangsbehandeln konnte. Und hier kommen wir zu den christlichen Eiferern jedweder Art. Die Religionen kämpfen um den Nachwuchs, sie brauchen neue Religioten. Verlieren sie die Auseinandersetzung um die Selbstbestimmung der Frauen, Kinder zu gebären, gibt es keine Zöglinge mehr. Das ist der Grund weshalb Pfaffen unbedingt in den Gebärmüttern der Frauen beten wollen. Nimmt man den Menschen die Angst vor dem Tod, ist es ganz aus mit den Schwarzkitteln. Selbstbestimmtes Sterben, wer denkt da noch an die letzte Ölung?
Völlig idiotisch wird es, wenn zukünftige Kardinäle Homosexualität mit erhöhtem Blutdruck vergleichen, die Therapierbarkeit Schwulen scheint ihnen wieder Hoffnung zu machen.

Wissenschaftlich betrachtet kann man über Homosexualität noch keine fundierten Aussagen machen. Sicher ist, sie ist natürlichen Ursprungs, finden wir doch bei rund 1.500 Tierarten homosexuelles Verhalten. Homosexualität ist ein nahezu universelles Phänomen. Homo-und Bisexualität finden wir bei unseren nächsten Verwandten, den Bonobos, die haben zu dem noch matriachale Organisationsstrukturen und lesbische Verhaltensweisen sind besonders stark ausgeprägt. Höckerschwäne in Australien lassen die Weibchen Eier legen und vertreiben sie dann. Die männlichen Tiere übernehmen die Brutpflege, Pinguine, Delphine, Katzen, Wale usw. Überall können wir Homosexualität feststellen. Nur wir Menschen machen signifikante Unterschiede, wir diskriminieren Homosexuelle, wegen ihres natürlich festgelegten Sexualverhaltens. Die ach so guten Christen, mit ihrer Nächstenliebe grenzen besonders gern aus. Homo-Ideologie, Homo-Lobbyismus sind Schimpfworte der Neuzeit. In Baden-Württemberg starten die Ewiggestrigen gar eine Petition und der katholische Ministerpräsident Kretschmann stellt erstaunt fest, dass die Gegner des Bildungsplanes im Ländle religiös geprägt seien. Lächerlich der Mann.

Homosexuelle sind Menschen. Sie haben die gleichen Rechte wie alle anderen Menschen auch. Sie gründen Familien und ziehen Kinder groß, sie lieben wie Menschen und sie hassen ebenso. Kein Grund Homosexuelle gesellschaftlich zu markieren und ihre Grundrechte in Abrede zu stellen. Das machen nur Idioten. Wer Homosexualität bekämpft kämpft gegen die Natur.

1 Comment

  1. Wer immer solchen Quatsch verzapft der Homosexuelle für irgend etwas verdammt, der läuft Gefahr selber als schwul zu gelten. Wie der Oberhirte Haggard von 11 Millionen Evangelikalen in den USA, der dabei erwischt wird, wie er in einer Männertoilette FBI Agenten 20 US$ anbietet, wenn sie ihm den Pimmel lutschen.

    Seine Familie zu Hause mit Frau und 3 Kindern hat von seiner Veranlagung nichts gewußt, er hat wie 2 verschiedene Menschen agiert. Eienr war der treu sorgende Famlienmensch und Kirchenmann, der andere die Schwuchtel mit eindeutigen Kontakten

    All diese saudummen Vorwürfe geen Homosexualität zeigen nur, dass diesen Mensch jegliche Erklärung dafür fehlt und sie mit den Bibetexten auf unsinnige Deutungen festgefahren sind. Trotzdem können sie das Maul nicht halten und verbreiten ihren Dummfug in der Presse

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