Was bieten die Waldorfschulen und die Montessori-Pädagogik?


Bewegungskunst oder Eurythmie gehört zum Fächerkanon der Waldorfschulen. Foto: BadischeZeitung/privat
In zwei Teilen gibt die BZ einen Überblick über das Konzept der Waldorf- und Montessorischulen und erklärt, zu welchen Abschlüssen die beiden Schularten führen.

Von Petra KistlerBadische Zeitung

Alternativen für die schulische Ausbildung ihrer Kinder, das suchen immer mehr Eltern. Sie wollen eine bessere individuelle Förderung, Ganztagesangebote, die Vermittlung von Werten oder reformpädagogische Konzepte. In Baden-Württemberg besucht fast jeder zehnte Schüler eine weiterführende Privatschule. In Freiburg ist es bereits ein Viertel der Schüler – Tendenz steigend.

Das Spektrum der „Schulen in freier Trägerschaft“, wie die Privatschulen korrekt heißen, ist breit: Einige Schulen sind konfessionell gebunden, andere geben sich antiautoritär oder sehen sich in der Tradition der Reformpädagogik. Was bieten diese Schulen? Welches pädagogische Konzept haben sie? Zu welchen Abschlüssen führen sie? Ein Überblick in zwei Teilen.

Da die Privatschulen sehr individuelle Konzepte haben, sollten sich interessierte Eltern bei den Schulen vor Ort informieren.

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3 Comments

  1. Mit der Montessori Pädagogik haben wir in den Bonner Städtischen Schulen- und -Gymnasien exzellente Erfahrung gemacht: „Man lerne besser und einfacher, wenn das lernen eben Spass mache“ fand Frau Montessori heraus. 🙂

    Probleme gab es nur nach berufsabhängigen Schulwechsel, bis die neuen „preussischen“ Leher in der neuen Schule „gelernt“ hatten, dass Montessori Kinder schon sehr bald kleine Persönlichkeiten sind, mit denen man besser verhandelt, um Erfolg zu haben. 🙂

    Montessori Pädagogik funktioniert abervam besten, wenn das Klima in der Familie Kinderverantwortliches Lernen ermöglicht. 😉

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  2. Das sehe ich genau so, eine total verquaste Ideologie vergleichbar mit den Scientologen. Genau so haltlos an der Realtität vorbei, nur andere Texte und Inhalte

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  3. Bevor jemand sein Kind der Waldorf-„Pädagogik“ anvertraut, sollte sie/er sich erst einmal ausführlich informieren, welch esoterischer, tw. durchaus rassistischer Unsinn dort vermittelt wird. Dazu sollte man aber andere Quellen nutzen als Waldorfschulen-Infomaterial. Dort wird man nämlich nichts über Atlantis oder das „Führerprinzip“ des Lehrers als die zentrale Leitfigur lesen. Die GWUP ist da eher eine verlässliche Quelle.

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