Pakistan: Gericht verurteilt Briten wegen Blasphemie zum Tod


Bild: taz.de
Er bezeichnete sich als Prophet: Ein Gericht in Pakistan hat einen 65-Jährigen zum Tode verurteilt. Der Brite pakistanischer Abstammung gilt als geistig verwirrt.

SpON

Die Beweismittel sind erdrückend: Mohammed Asghar, nach Angaben seiner Anwälte 65 Jahre alt, hat kaum eine Gelegenheit ausgelassen zu behaupten, er sei ein Prophet. Er hat Briefe geschrieben, darunter an Politiker und Polizisten, in denen er das bekundet. Selbst auf Visitenkarten bezeichnet er sich als Prophet. 2010 wurde er wegen des Vorwurfs der Blasphemie verhaftet und vor Gericht gestellt. Nach Angaben von Staatsanwalt Javed Gul betonte er selbst im Prozess, vor den Augen und Ohren des Richters, er sei ein Gesandter Allahs.

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2 Comments

  1. Es gibt wahrscheinlich einen Gott. Aber Gott ist nicht absolut vollkommen. Sondern Gott ist alleine vollkommen, aber in seiner Beziehung zum Menschen unvollkommen. Wir brauchen eine praxisorientierte Religion. Jedesmal, wenn ein Mensch eine wesentliche Steigerung seiner Willenskraft und Liebe erreicht, kann er (zusätzliche) göttliche Kräfte aktivieren. Siehe dazu u. a. die Werke C. G. Jungs.

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