Kardinal Lehmann: Auch Abgrund der Gewalt bei Karl dem Großen


Karl der Große, Bild: art-tv.ch
Traditionelles Karlsamt im Frankfurter Kaiserdom im Zeichen des 1.200. Todestags Kaiser Karls des Großen

kathweb

Im Zeichen des 1.200. Todestags Kaiser Karls des Großen ist am Samstagabend das traditionelle Karlsamt im Frankfurter Kaiserdom gestanden. Kardinal Karl Lehmann bescheinigte Karl dem Großen eine „kulturelle Grundlegungsleistung“ für das künftige Europa. Er verwies zugleich auf eine „Mischung von Gutem und Bösem“. „Wir sehen“, so Lehmann, „die Segnungen durch die einzigartige Herrschaft Karls, verkennen aber auch nicht die „Abgründe von Gewalt“, durch die manches erreicht worden ist.“ Es habe Massenhinrichtungen, Zwangstaufen, „schreckliche Alternativen zwischen Christwerden oder Sterben“ gegeben, sagte Lehmann. Gott allein stehe ein letztes Urteil über Karl den Großen zu.

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1 Comment

  1. Der (un)heilige Kaiser Karl steht für die ZwangsChristianisierung mit Feuer und Schwert im noch „unbeglückten“ Europa, bei der eine Weigerung zur christlichen Taufe mit dem Tode bestraft wurde. Der (heilige 😉 ) Sachsenschlächter wird er genannt. Hallelujah. 🙂 🙂

    Das ist allemal ein katholisches Hochamt wert. 🙂 🙂

    Es zeigt wie sehr sich das allerkatholischste Christentum schon immer an brutaler Gewalt, Mord und Totschlag, Zersörung alter Kulturen und Sprachendurch blutige Missionierung mit gesegneten Waffenund ergötzte. Die Karl-Gedenkmessen sind eigentlich moderne Götzendienste. 😉

    Deshalb drängt der (bauernschlaue) Mainzer Kardinal Lehmann seine „Schafe und Lämmer“ auch auf, ihr eigenes Urteil über dieses Idol des Christlichen Abendlandes doch lieber dem „lieben Gott zu überlassen“, ausserhalb der menschlichen Reichweite, wo nur Macht, aber Menschlichkeit kaum eine Rolle spielt. 😉 😉

    In den Karl-Gedächtnismessen müssten „Lesungen“ aus Karl-Heinz Deschner’s „Kriminalgeschichte des Christentums“ stattfinden.. 😉 😉

    http://www.lokis-mythologie.de/CHRISTIANISIERUNG.html

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