Papst: Kirche kann keine Demokratie sein


Papst Franziskus (Bild: AP)
Papst Franziskus (Bild: AP)
Franziskus bei Morgenmesse: Bischöfe werden nicht gewählt, um Organisation zu leiten, sondern werden geweiht und haben Heiligen Geist mit sich

kathweb

Die katholische Kirche kann nach den Worten von Papst Franziskus keine Demokratie sein. Ein Bischof könne nicht wie der Leiter einer politischen Partei oder eines Unternehmens durch Mehrheitsentscheid gewählt werden, sagte Franziskus am Montag in seiner Morgenmesse im Vatikan. Nur durch die Weihe könne man dieses Hirtenamt erlangen. Der Geweihte sei nicht vom Menschen, sondern von Gott auserwählt, so der Papst. Dies bedeute allerdings nicht, dass er kein Sünder sei. Durch die Weihe gebe ihm jedoch der heilige Geist die Kraft, der Kirche zu dienen.

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3 Comments

  1. Manche haben ihren heiligen Geist durch Weihe, manche durch Globuli in sich aufgenommen.

    Schwachsinn ist erlaubt – expilzit erlaubt, nur darf er auch als solcher bezeichnet werden.

    Ramen

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  2. »Die katholische Kirche kann nach den Worten von Papst Franziskus keine Demokratie sein«.

    Das ist doch endlich mal ein ehrliches Wort! Wir wussten zwar schon immer, dass der Vatikan die letzte Autokratie im westlichen Europa ist. Aber beruhigend aus berufenem Munde zu erfahren, dass wir uns nicht getäuscht haben. Ob das Bundesverfassungsgericht das auch weiß? Denn geradezu symbolhaft für die Nähe des Bundesverfassungsgerichts zur – wie wir jetzt bestätigt bekommen haben – undemokratischen Kirche war anlässlich des Papstbesuchs in Deutschland im September 2011 der Empfang(!) der 16 Richter und Richterinnen durch den Papst im Freiburger Priesterseminar. Sie verbeugten sich vor dem Repräsentanten einer autokratischen Institution, die im Laufe ihrer 2000-jährigen Geschichte Millionen von Menschen durch Folterbänke und Scheiterhaufen ihre »Wahrheit« aufgezwungen hatte.

    Wie viel Verbeugung vor einem Autokraten verträgt ein Verfassungsgericht, das über die Grundfesten einer demokratischen Verfassung zu wachen hat?

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  3. Demokratie mit freier Presse, Wahlen Gewaltenteilung, Bildung, Wissenschaft, Menschenrechte existiert knapp 200 Jahre. Für 4350 Religionen ist Kritik am heiligen Humbug Blasphemie, ihr religiöser Absolutismus bedeutet Gesinnungsterror und Gewalt. Etwa 25% der durch kindlichen „Brainwash“ geschädigte Menschen akzeptieren die Oberhirten als all-wissenden Popanz.

    Mit Drohungen und Gewalt wüten Religionen gegen friedliche Koexistenz als Machtverlust, einzig durch den Kriegsdienst ihrer Einfaltspinsel ist Gottes ewige Gnade zu erreichen. Religioten sind unfähig Kritik am Glauben oder Kompromisse zu verstehen, sie handeln deutlich gewalttätiger als Ungläubige. Keine Religion kann ihren „Brainwash“ begründen, alles ist ewig wahr vom all-mächtigen Zombie befohlen. Wer es nicht glaubt wird gefoltert, eingesperrt oder massakriert. Perversionen wie Mord, Genozide, Ethnozide, Ausbeutung, Diskriminierung und gerechte Kriege befiehlt immer der heilige Zombie, was im Zirkelschluss nur Einfaltspinsel verstehen.

    Die Oberhirten der Religionen sind durchweg paranoide Faschisten, Allwissende, Unsterbliche, Schizophrene, Pädophile usw. die Kindern ihren heiligen Rassismus mit Gewalt einprügeln. Die Oberhirten der Religionen morden, rauben, fälschen, missbrauchen, huren und betrügen zum Machterhalt. Diktaturen, faschistoide Systeme, Verbrechersyndikate und Religionen überleben nur, wenn sie abweichendes Denken und Handeln unterdrücken oder sofort ausrotten.

    Die RKK hilft durch Nuntius Pio Laghi und Kardinal Raúl Primatesta 1976-1984 der Diktatur von General Videla in Argentinien beim Verschwinden von 30.000 Kritikern wie gar Bischof Enrique Angelelli, beschrieben vom Schriftsteller Horacio Verbitsky. Der RKK Militärkaplan erreicht als Gnade bei den Folterknechten der Kaserne Campo de Mayo, dass Schwangere vor ihrer Ermordung ohne Betäubung per Kaiserschnitt gebären. Die RKK Führung Argentiniens kooperiert willig beim Morden der Militärs, deren Opfer mit Drogen betäubt und aus Flugzeugen ins Meer geworfen werden.

    Die RKK Spaniens stiehlt mit erfundenen „Totgeburten“ regimekritischen Müttern etwa 300.000 Babys und verkauft sie an „gute“ und regimetreue Katholiken. Diktator Franco nutzte die RKK Verbrechen um kritische Gesellschaftsschichten Spaniens auszurotten.

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