Bibel-Aktion im Deutschen Bundestag


Gregor Gysi erklärte, Religion sei wichtig für die Gesellschaft Foto: pro
Die Micha-Initiative hat den Abgeordneten des Deutschen Bundestages am Donnerstag Bibel-Ausgaben geschenkt. Dabei gab sich der Linken-Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi als Bibel-Fan zu erkennen.

pro Medienmagazin

Die christliche Micha-Initiative hat allen 631 Abgeordneten eine Ausgabe der Gerechtigkeitsbibel zukommen lassen. Symbolisch übergaben Vertreter der Organisation am Donnerstag im Andachtsraum des Bundestages einige Bibeln an Abgeordnete verschiedener Fraktionen und an den Bundestagspräsdidenten Norbert Lammert (CDU). Lammert nannte die Bibel „eines der großen Bücher der Menschheit“. Die Bibel sei auch und gerade für Politiker ein besonderes Instrument, aber kein Drehbuch für politisches Handeln.

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1 Comment

  1. „Wenn wir nicht den Einfluss der Kirchen und der Religion hätten, gäbe es keine allgemein verbindliche Norm“ Gregor Gysi. 😉

    Ihm ist wohl entgangen, dass George W. Bush die Bibel nutzte, um gegen das Irakische Volk einen brutalen und vernichtrnden Krieg vom Zaun zu brechen. Der biblische Kampf zwischen Gog uns Magog müsse im Irak zu Ende gefürt werden, erklärte er einem verdutzten Jaques Chirac, damit es zu Rückkehr des Messias komme. 😉

    http://en.wikipedia.org/wiki/Gog_and_Magog

    Der 2011 verstorbene Psychologe an der Uni Freiburg Prof. Franz Buggle entzauberte 1992 die Bibel „als das angrbliche Mass der Dinge“, was aber dem Atheisten und Bibel Fan Gysi entgangen scheint. 😉 Vielleicht sollte man die Bibel erst mal lesen, bevor man Stereotypen darüber abgibt. 😉

    „Denn sie wissen nicht, was sie glauben: Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann. Er münzte auch den Begriff Religiotie, der Gysi nun anheim gefallen scheint. 😉 😉

    Buchrezension

    „Die Brisanz des vorliegenden Buches liegt in der Bestreitung der weitgehend (gerade auch bei „progressiven“ Christen) akzeptierten Prämisse heutiger Kirchen- und Christentumskritik, daß zwar die Kirche mangelhaft sein möge, die Bibel aber als ethisches Fundament unverzichtbar sei. Franz Buggle zeigt, daß der humanitäre Standard des biblischen Gottes hinter dem seiner allermeisten heutigen Anhänger weit zurückbleibt.

    Seine Diagnose, daß die Bibel als unabdingbare Basis aller christlichen Religiosität gravierende ethisch-humanitäre und psychologische Defizite aufweist, belegt der Autor anhand zahlreicher Stellen aus den alt- und neutestamentarischen Schriften. Ausführlich setzt er sich mit den vielfältigen Rettungsversuche renomierter theologischer und nichttheologischer Apologeten auseinander und weist ihnen intellektuelle Unredlichkeit im Umgang mit christlichen Glaubensvorstellungen nach.
    Indem es Gründe und Hintergründe dieses Reflexionsstopps benennt, greift das Werk Buggles weit über eine bloße Bibelkritik hinaus. Es leistet nach dem Urteil eines der bedeutendsten Religions- und Ideoligiekritikers, Prof. Hans Albert, viel umfassender „eine ganz ausgezeichnete Analyse der aktuellen religiösen Situation.“ Der führende katholische Psychoanalytiker und Religionspsychologe Albert Görres nannte es „die beste Antitheologie, die ich gefunden habe“.;-)

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