Bibelbelt Sachsens: Demokratiefeindlich, gegen Schwule und Moslems


Einen „Bibel-Gürtel“ ähnlich dem im Süden der USA mit großer Bedeutung der Kirchen hat die Journalistin Jennifer Stange in Sachsen ausgemacht Foto: Joachim S. Müller (flickr) | CC-BY-NC-SA 3.0
Evangelikale Christen haben eine vom Mainstream oft abweichende Sexualmoral, sind gegen Homosexualität, für das klassische Familienbild und skeptisch gegenüber dem Islam. Die Journalistin Jennifer Stange hat in einem 36-seitigen Beitrag für die Heinrich-Böll-Stiftung in Sachsen zusammengetragen, was ihrer Meinung nach für „christliche Fundamentalisten“ beachtenswert ist.

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„Weiterdenken“ heißt der sächsische Teil des Verbundes der Heinrich-Böll-Stiftungen und steht nach eigener Aussage in seinen Wertorientierungen Bündnis 90/Die Grünen nahe. Die Organisation mit Sitz in Dresden hat einen „Debattenbeitrag“ der Journalistin Jennifer Stange veröffentlicht, der sich kritisch mit den „Evangelikalen“ besonders in Sachsen auseinandersetzt. Stange, die als freie Journalistin in Leipzig arbeitet und unter anderem für Die Zeit, den Freitag und die Tageszeitung (taz) schreibt, stellt darin zwei Thesen auf: „Ein christlich-fundamentalistischer Glaube unterscheidet nicht zwischen religiöser Gewissheit und staatsbürgerlichen Freiheiten“. Sie fügt hinzu: „Bibeltreue Christen vertreten und verbreiten eine kompromisslose Glaubensauffassung, die sich zum Teil massiv von einem aufgeklärten Glauben, wie zum Beispiel dem liberalen Protestantismus, unterscheidet.“ Der Absolutheitsanspruch der Evangelikalen untergrabe die Religionsfreiheit als Freiheit von der Religion, schreibt Stange. Zweitens ist sie überzeugt: Fundamentalistische Glaubensauffassungen finden sich auch in den Reihen der Evangelikalen innerhalb der sächsischen Landeskirche beziehungsweise in ihrem direkten Umfeld wieder.

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1 Comment

  1. Für die Grünen hat sich bei mir ein Bild verfestigt, das sind die strickenden Politchaoten, die Erfolg nach der Menge von Pfeffer und Curry im Resultat beurteilen. An den Zielen dieser Gruppierung hat sich so wenig verändert wie an den Teilnehmern, da wurden nur die Liebhaber von schwarzem Pfefer gegen die von weißem oder grünem Pfeffer ausgetauscht, die wiederum durch schwarze abgelöst wurden

    Für das Staatswesen als Opfer derartiger Phantasten kommt dabei NULL raus, was immer die Zusammensetzung sein mag, sie ist schart und wenig gesund

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