Polizei sucht im Müll nach Wojtyla-Blutreliquie


Bild: schwaebische.de
Nach Angaben der Festgenommenen handelte es sich bei dem Diebstahl in einer Abruzzenkirche vom vergangenen Wochenende um eine spontane Tat

kathweb

Im italienischen L’Aquila suchen Polizisten weiter nach einer gestohlenen Blutreliquie von Papst Johannes Paul II. (1978-2005). Nach italienischen Medienberichten (Freitag) konzentriert sich die Suche auf eine Garage, in der die Diebe das blutdurchtränkte Stoffstückchen weggeworfen haben wollen.

Die drei jungen Männer wurden am Donnerstag festgenommen, nachdem die Fahnder das Gefäß der Reliquie in einem Drogenzentrum in L’Aquila gefunden hatten. In den Verhören gaben sie laut den Berichten an, bei der Untersuchung ihrer Beute den Wert des Stoffstücks nicht erkannt zu haben. Sie hätten es deshalb in das Gerümpel der offenstehenden Garage geworfen.

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2 Comments

  1. @UweLehnert
    Ich teile Deine Befürchtung nicht nur, ich kenne keine Religioten die Humor nicht sofort als Blasphemie deuten und dafür die Todesstrafe fordern.

    Immerhin hat ihnen ihr heiliger Zombie in persönlicher Seance erklärt, dass nur sie alleine Recht haben und der all-wissende Popanz im Vatikan bestätigt das.

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  2. Ich kann da nur mit meinem Lieblingsphilosophen Karl Valentin antworten: Das ist ja entsetzlich!

    Diesen Spruch tat Karl Valentin, als er auf der Bühne stehend einen Gesangsvortrag, »Das Lied vom Sonntag«, zelebrierte und ein Hund in der ersten Reihe, mitgeführt von einer zuhörenden Dame, ständig dazwischen jaulte und ihn immer mehr durcheinander brachte. Valentin stöhnt schließlich verzweifelt auf und fleht: Tun’s den Hund naus!

    Hier würde er wohl sagen: Hol’n’s den Stofffetzen wieder her!

    (Ich fürchte, meine Berliner Freunde werden diesen wunderbaren bayrischen Humor eines K. V. nicht recht würdigen können. Es ist halt wie mit dem Glauben. Er wird einem eingepflanzt und er beglückt einen oder man ist stoffelig und stur – wie unsereins – und schaut nur entgeistert zu, wie andere im vermeintlichen himmlischen Glück baden.)

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