Sauditen wollen den Wahhabismus nach Kirgisien exportieren


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Riad zeigt ein wachsendes Interesse an Kirgisien. Im Januar besuchte der stellvertretende Außenminister Saudi-Arabiens dieses Land. Zuvor weilte auch der Vorsitzende des Beratenden Gremiums von Saudi-Arabien in Bischkek. Indessen ist gut bekannt, dass die Sauditen die Hauptsponsoren einer Verbreitung der Ideologie des Wahhabismus sind. Und da wird Kirgisien kaum eine Ausnahme bilden.

Von Artjom KobsewStimme Russlands

„Heute sind wir Zeugen einer neuen Etappe der Zusammenarbeit zwischen Kirgisien und Saudi-Arabien. Die aktive Entwicklung des Zusammenwirkens zwischen beiden Ländern entspricht den allseitigen Interessen unserer Völker und beider Staaten.“ Diese Worte sagte der Außenminister Kirgisiens, Erlan Abdyldajew, nach seiner Unterredung mit dem stellvertretenden Außenminister Saudi-Arabiens, Khalid bin Saud bin Khalid Al Saud. Vorerst befindet sich die Zusammenarbeit beider Staaten im Anfangsstadium. Aber schon bald kann auf dem Territorium des Flughafens Manas ein saudisches Logistikzentrum entstehen. Übrigens, selbst wenn dieses Vorhaben realisiert werden sollte, sei es verfrüht, davon zu sprechen, dass die Entwicklung der Beziehungen zu Bischkek für die Sauditen eine Priorität geworden sei, vermutet der Mittelasien-Experte Arkadi Dubnow.

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