Dodo Meisner: Situation der Kirche wie zu Zeiten der Säkularisierung


meisner_400qDer Kölner Kardinal Joachim Meisner sieht die Kirche vor neuen Aufbrüchen. «Wir leben in einem Übergang, und man muss nur gespannt sein und hingucken, wo etwas Neues kommt»

kath.net

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner (Foto) sieht die Kirche vor neuen Aufbrüchen. «Wir leben in einem Übergang, und man muss nur gespannt sein und hingucken, wo etwas Neues kommt», sagte er am Mittwoch vor Journalisten in Köln. Die Situation sei zu vergleichen mit der Säkularisierung Anfang des 19. Jahrhunderts, als viele Klöster und Orden weggebrochen seien. «Die Bischöfe dachten damals, jetzt geht die Welt, geht die Kirche unter.» Dann habe jedoch ein neuer «diakonischer Frühling» zahlreiche Ordensgründungen gebracht. «Jetzt sind wir wieder in einer anderen Epoche, wo die Gemeinschaften des 19. Jahrhunderts ihren Dienst getan haben, und es wachsen neue», sagte der Erzbischof.

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2 Comments

  1. Dodo Meisner’s Geschichtsklitterung…… 😉

    Da war 1806 mit der Säkularisierung nichts weggebrochen, sondern „der Staat der Kirche“ im Staat der Nation wurde durch die Französische Revolution hinweggefegt und auch bei uns wurden die rechtlosen KirchenSklaven aus der Leibeigenschaft der Kirche befreit. Damit war das Geschäftmodell mit dem die Kirche in Klöstern und Pfarreien auf Kosten der Frondienste lebten, nicht mehr tragfähig und Mönche, Nonnen uns Priester mussten wieder für ihr Auskommen selbst arbeiten und nicht mehr „arbeiten lassen“. 😉

    Nur die Bischöfe, -damals Adelige – deshalb noch heute Fürstbischöfe genannt-, erhielten infolge der Säkularisierung eine Rente auf Lebenszeit, damit diese reichen „Armen“ ihren eigenen Fürstenhäusern nicht zur Last fielen und sie auch kein politisches Motiv hatten, gegen die eigenen FürstenRegierungen zu putschen. 😉

    Der Rheinländer Freiherr vom Stein, hatte unter dem sozialen Druck damals, in Preussen die Leibeigenschaft abgeschafft, der unser Dodo Meisner hier offensichtlich nachjammert. 😉

    Die Staatsleistungen, die wir Steuerzahler noch heute aus dem Steuersäckel blechen sind die „krebsartigen“ Überreste dieser alten Apanagen. In Frankreich liefen diese mit dem Tod des „Armen heiligen Adeligen“ aus, wir „thumben Deutsche“ blechen die noch bis zum St. Nimmerleins Tag. 😉

    Damit das Bischoflein aus Limburg – der kleinsten Diözese Deutschlands eine warme Hütte hat, wurden für 31 Millionen € zum Fenster hinaus geworfen.. 😉

    Übrigens hat sich die „arme Kirche“ bei uns, nach Schätzungen des Experten Carsten Frerk ca. 400 Mlliarden € Vermögen zusammengebettelt und abgestaubt, und trotzdem hält dieser Moloch noch immer die Hände auf. Vergelts Gott.., 😦 😦

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