Sexualität in den Weltreligionen


Bild: Südkurier
Weltreligionen wie das Judentum, das Christentum, der Islam, der Buddhismus und der Hinduismus erheben den Anspruch, Menschen Orientierung zu bieten. Folglich geben sie auch vor, wie Sexualität von ihren Anhängern idealerweise gelebt werden soll.

Von Susanne EbnerSÜDKURIER

Im Islam gibt der Koran zwar Vorgaben, wie Sexualität gelebt werden kann, in der Auslegung sind sich die Gelehrten jedoch nicht einig. Immerhin in der wichtigsten Grundregel stimmen sie überein: Sex ist nur innerhalb der Ehe erlaubt. Und im Idealfall ist die Hochzeitsnacht jener Zeitpunkt, zu dem ein Mensch zum ersten Mal Geschlechtsverkehr hat. In vielen anderen Bereichen gehen die Deutungen jedoch auseinander. So ist Polygamie nach islamischen Regeln beispielsweise zwar erlaubt, gilt aber in Pakistan weitgehend als Tabu. Wie streng Vorgaben zur Sexualität sind, hängt also oft von der Glaubensrichtung und dem jeweiligen gesellschaftlichen Kontext ab.

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