Die Obsessionen des Herrn Kauder


Volker Kauder, Bild: wikimedia.org
Überall auf der Erde würden Menschen ihres Glaubens wegen gesellschaftlich ausgegrenzt, beruflich und in der Bildung benachteiligt. Sie würden bedroht, enteignet, ins Gefängnis geworfen, gefoltert und sogar ermordet. „Aber keine Glaubensgemeinschaft ist so sehr betroffen wie die Christen“, meint der Vorsitzende der CDU/CSU Bundestagsfraktion. 100 Millionen seien es in rund 50 Ländern, beruft sich der protestantische Politiker auf Zahlen von „Open Doors“, einem überkonfessionellen Hilfswerk für verfolgte Christen, das international agiert. Auf deren Zahlen und Berichte zählt Kauder, wenn er nicht auf eigenen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann. Er war auf Einladung der Gemeinde Freie Christen Bissingen Tebis und der Bietigheimer Volksmission gefolgt. Der große Saal und der Nebenraum m Kronenzentrum ist mit rund 700 Zuhörern voll besetzt.

Von Thomas FaulhaberLudwigsburger Kreiszeitung

Fast alle Nationen hätten die UN-Charta unterschrieben. Und diese garantiere die Religionsfreiheit, und auch die Freiheit seine Religion zu wechseln. „Die Realität sehe aber ganz anders aus“, betonte Kauder. Wer in islamischen Ländern missioniere, riskiere den Tod. Der Wechsel der Religion sei dort undenkbar. Schon der Besitz einer Bibel könne mit Haftstrafen bedroht werden. Zum Beispiel in Saudi Arabien.

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