„Kreuzweg“: Da wird der Katholik mit dem Holzhammer bearbeitet


Bild: moviepilot.de
„Die Päpste wollen nicht mehr, dass es Himmel und Hölle gibt“, aber bei den Pius-Brüdern ist alles besser? Das Stationen-Drama „Kreuzweg“, jetzt auf der Berlinale, setzt auf Zeichen und Wunder.

Von Barbara MöllerDIE WELT

Ein streng katholisch erzogenes Mädchen beschließt, den Pfad der Heiligkeit zu beschreiten. So fassen Anna und Dietrich Brüggemann ihren Film „Kreuzweg“ zusammen.

Man könnte das natürlich auch ganz anders machen. Ein streng katholisch erzogenes Mädchen fällt unter die Pius-Brüder. (Harmlos.) Ein streng katholisch erzogenes Mädchen sublimiert Pubertätsschübe in einem religiösen Wahn. (Zutreffend.) Oder: Ein streng katholisch erzogenes Mädchen wird magersüchtig, weil die Mutter eine prüde, bigotte, selbstgerechte Frau ist. (Tödlich.)

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