Talmud-Professor: Paulus ist das Problem, nicht Jesus


Bild: israelheute.com
Ein kürzlich in der israelischen Maariv erschienener Artikel eines israelischen Professors bringt eine interessante neue Sichtweise jüdischer Gelehrter in Bezug auf das Christentum hervor. Talmud-Professor Admiel Kosman erklärt darin, dass das Judentum weniger mit Jesus ein Problem habe, als vielmehr mit den Lehren des Apostel Paulus.

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In seinen Studien der Frühgeschichte der Kirche will Kosman herausgefunden haben, dass Paulus absichtlich daran gearbeitet habe, den jüdischen Charakter der frühen Gemeinschaften von Gläubigen auszumerzen, um damit den Weg für das Christentum als eigene Religion zu ebnen.

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2 Comments

  1. Real regiert König Agrippa I (17-44 v.C.) unter Prokurator Pontius Pilatus in Caesarea im Schutz von 2 Legionen. Der seit 37 Jahren tote König Herodes regiert in der Bibel in Jerusalem als Leiche, obwohl die Apostelgeschichte die Realität nennt. Kein Religiot kann die Diskrepanz erklären.

    Der jüdische Propheten Saulus läßt Gott Yahwe im Tanach die Menschen retten, die jüdische Gesetze achten. Tertullian, Irinäus von Lyon und Chrysostomos verwursten den Juden Saulus um 180 n.C. mit Simon Magus zum fiktiven Jesus Apostel Paulus, für den Gott seine Meinung ändert und plötzlich auch alle Nichtjuden rettet. Als Beweis kooperiert Saulus in Rom mit Clemens von Rom, nur der war bei der Einkerkerung von Saulus 57 n.C. im fernen Caesarea ganze 7 Jahre alt. Der Paulus-Kult beginnt erst 120 Jahre später, die selbst ernannten Schüler erfinden die Paulinische Endzeit Theologie. Papst Clemens VIII (1478-1534 n.C.) schreibt selber einen Paulus-Brief neu und macht alles zu Fälschungen wie die „Hitler Tagebücher“.

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  2. Was soll an der Erkenntnis des Herrn Kosman neu sein ? Der Paulus (vormals Saulus) war doch ursprünglich (vor seiner „Erleuchtung“) einer von ihnen. Nur war er halt ganz besonders schlau und hat aus dem jüdischenZimmermannsgehilfen einen allerwelts Heiland und aus dessen „Gesalbe“ eine Weltreligion gemacht, mit all ihrem Reichtum und ihrer Macht (was den Juden verständlicherweise bis heute nicht so richtig passt), aber auch wie bekannt, mit all ihrem unsäglichen Unheil . Klar, aus dieser Sicht ist der Paulus wohl auch das eigentliche Problem für das Judentum. (Wenn man mal von den Dösköppen, die damals auf das paulinische Theater hereingefallen sind absieht und natürlich auch von denen, die dem bis heute treudoof hinterher dackeln. 😉 )

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