Kardinal O‘Malley: „Keine Sakramente für wiederverheiratet Geschiedene unter Papst Franz“


Sean Patrick O’Malley, Bild. catholic.org
Unter Papst Franziskus werde es keine Zulassung wiederverheiratet Geschiedener zu den Sakramenten geben, so Kardinal Sean O‘Malley.

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Der Erzbischof von Boston und Mitglied des C8-Kardinalsrats für die Kurienreform und Kirchenleitung stellte sich im Konflikt mit Kardinal Maradiaga und den deutschen Bischöfen an die Seite des Präfekten der Glaubenskongregation, Neo-Kardinal Gerhard Ludwig Müller. Die Kirche habe dem Evangelium und der Lehre Christi treu zu sein, auch wenn das manchmal schwer erscheinen mag, so der Erzbischof von Boston.

Von Papst Franziskus habe man sich keine Zulassung der wiederverheiratet Geschiedenen zu den Sakramenten zu erwarten oder besondere Wenden im Bereich von Abtreibung, Homosexualität und Verhütungsmittel. Ein Jahr nach dem Rücktritt von Benedikt XVI. schwäche sein Nachfolger die Töne ab, aber nicht die Positionen, in diesem Sinne könnte er einer Frau die Leitung eines neuen Dikasteriums an der Römischen Kurie anvertrauen. Dies meinte Kardinal O’Malley in einem Gespräch mit dem bekanntesten progressiven US-Vatikanisten John Allen für den Boston Globe. Allen wechselte vor einer Woche vom progressiven National Catholic Reporter zur Bostoner Tageszeitung.

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