Italien: Justiz beschlagnahmt Immobilien von Vatikan-Prälaten


Nunzio Scarano , Bild: stol.it
Die italienische Finanzpolizei hat im Zuge der Ermittlungen gegen den früheren vatikanischen Rechnungsprüfer Nunzio Scarano Besitztümer des Prälaten beschlagnahmt.

Von Gerhard RodlerImmobilien Magazin

Bei der Untersuchung geht es um vorgetäuschte Schenkungen einer Offshore-Gesellschaft, die von Scarano über Konten des vatikanischen Geldinstituts IOR abgewickelt worden sein sollen.

Beschlagnahmt wurden mehrere Immobilien und auch das Kapital einer Gesellschaft, die auf Scaranos Namen lief. Das reale Einkommen des Prälaten und den Wert seiner Besitztümer klafften den Ermittlern zufolge sehr weit auseinander.

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1 Comment

  1. Die Vatikanbank – eigene, beweihräuchernde, aber heuchlerische Bezeichnung: Institut für die religiösen Werke – erweist sich damit wieder einmal als ein Hort von Halunken. Den Begriff »Halunken« zu verwenden, scheut sich selbst die seriöse, bürgerliche, nicht unbedingt kirchendistanzierte Frankfurter Allgemeine Zeitung nicht. Siehe hier:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kommentar-vatikanbank-irish-bank-und-noch-mehr-halunken-12265012-b1.html

    Der erste Absatz dieses kommentierenden Artikels lautet so:

    »Was hat die (inzwischen liquidierte) Anglo-Irish Bank mit der (immer noch existierenden) Vatikanbank gemein? Erste Antwort: In beiden Banken arbeiten Halunken. Zweite Antwort: In beiden Banken arbeiten Katholiken und mit denen ist – frei nach Hegel – kein Staat zu machen und erst recht keine Bank. Dritte, sehr spekulative Antwort: Auch die Vatikanbank wird es nicht mehr lange geben. Und das ist auch gut so. …«

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