Marx und Sexualmoral: „Wir können nicht alles absegnen“


Kardinal_Reinhard_MarxErzbischof Reinhard Marx über die unterschiedlichen Moralvorstellungen von Kirche und Gläubigen, über Antikapitalismus und Papst Franziskus.

Von Bernhard Pöttertaz.de

taz: Herr Kardinal, mit der von Papst Franziskus angeordneten Umfrage zur Familienpolitik haben Sie es jetzt schriftlich: Die deutschen Gläubigen leben eine völlig andere Sexualmoral als von der Kirche vertreten. Sex vor der Ehe gilt als normal, Verhütungsmittel werden ohne schlechtes Gewissen benutzt, Geschiedene erwarten Hilfe statt Strafe. Folgen Ihnen Ihre Schäfchen nicht mehr?

Marx: Die Interpretation, dass uns die Gläubigen hier überhaupt nicht folgen, ist zu kurz gegriffen. Die Mehrheit ist nicht gegen die Unauflöslichkeit der Ehe. Sie suchen einen Partner, der sie nicht nur für eine Nacht, sondern für immer will.

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1 Comment

  1. Die Moral der christlichen Gut-menschen können nur total Bekloppte verstehen – wenn überhaupt. Natürlich werden Andersdenkende immer mit Liebe und Mitgefühl gefoltert und erschlagen. versteht sich doch bei den gerechten Kriegen der Christen

    Yahwe (5.Mose) fordert von seinen Christen die Ausrottung von falschen Propheten, Mörder, Homosexuelle, Bisexuelle, Hurenkinder, Hurenböcke, Fremdhurer, Sodomisten, Kranke mit Krätze oder Flechte, Schwiegertochterficker, Vergewaltiger, Männer mit gequetschten Hoden und/oder nächtlichem Samenerguss, Blinde, Lahme, vergewaltigte Frauen, Menschen die gesäuertes Brot essen, die Blutwurst essen, die Tiere essen, die auf 4 Füßen gehen, Entführer, Feiertagsarbeiter, Gotteslästerer, Zinsnehmer (Bankiers), Wucherer, Geldeintreiber, Söhne die ihre Eltern verfluchen, Kleinwüchsige, Zauberer, Toten Beschwörer, Wahrsager, Traumdeuter, Männer die die Blöße der Schwester und/oder Mutter sehen, Kirchensteuer Verweigerer.

    Die Mehrheit der Menschen wird durch Gottes christliche Gut-menschen ausgerottet, die nach den Taten der Hapiru (Hebräser) nur wilde Räuberhaufen ohne jede Moral waren. (Mos 5-3): „Da gewannen wir zu der Zeit alle seine Städte: sechzig Städte, die ganze Gegend Argob, das Königreich Ogs von Basan. Alle diese Städte waren fest mit hohen Mauern, Toren und Riegeln, außer sehr vielen anderen Flecken ohne Mauern. Und wir verbannten sie, gleich wie wir mit Sihon, dem König zu Hesbon, taten. Alle Städte verbannten wir, mit Männern, Weibern und Kindern. Aber alles Vieh und den Raub der Städte raubten wir für uns.“ (Hesekiel 26): „Er wird mit den Füßen seiner Rosse alle deine Gassen zertreten. Dein Volk wird er mit dem Schwert erwürgen und deine starken Säulen zu Boden reißen. 12 Sie werden dein Gut rauben und deinen Handel plündern. Deine Mauern werden sie abbrechen und deine feinen Häuser umreißen und werden deine Steine, Holz und Staub ins Wasser werfen.

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