Saudi-Arabien: Studentin stirbt – Arzt wird Zutritt verwehrt


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Junge saudische Studentin stirbt an Herzinfarkt. Die Universität verweigerte dem zu Hilfe eilenden Notarzt den Zutritt zum Frauencampus, weil „der Islam es verbietet“.

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Die strengen Regeln des Islam erlauben es männlichen Ärzten nicht, Frauen ohne Aufsicht zu untersuchen. Ein hoher islamischer Rechtsgelehrter sagte zum Vorfall: „Es ist Frauen nicht erlaubt, Teile ihres Körpers einem Arzt zu zeigen, auch nicht in einem Notfall“.

“Der Islam verbietet es Frauen, sich ohne Begleitung durch eine Aufsichtsperson von einem männlichen Arzt untersuchen zu lassen“. Mit diesen Worten kommentierte ein führender islamischer Rechtsgelehrter des saudischen Rats der Ulema den Vorfall. Der Gelehrte war aufgefordert worden, eine Fatwa zu erlassen, die festlegt, was im konkreten Fall erlaubt und was für das islamische Recht untersagt ist. Der Ulema bestätigte die Entscheidung des Frauencampus der King Saud University, dem männlichen Notarzt den Zutritt zu verweigern, der herbeigeeilt war, um das Leben der Studentin zu retten.

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1 Comment

  1. Das ist ein vielfach aufgetretenes Problem

    In der Krankenversorgung wird der islamische Irrsinn besonders in Saudi Arabien deutlich. Mit Gesetzen für Frauen gibt es 5 erlaubte Berufe Lehrerin, Krankenschwester, Ärztin, TV-Sprecherin und Verkäuferin für Damen-Unterwäsche. Frauen dürfen nur Frauen bzw. Männer nur Männer bedienen, behandeln oder unterrichten. Da es keinerlei Sex-Teilung in der medizinischen Ausbildung gibt, werden die Patienten oft von totalen Anfängern behandelt oder von Fleischern operiert. Röntgenaufnahmen und Tomographien sind im fundamentalistischen Islam als menschliches Abbild verboten, das Fachwissen wird nicht an Universitäten oder Kliniken genutzt. Brustkrebs ist das Todesurteil für Frauen, männliche Ärzte dürfen sie nicht untersuchen, weibliche Ärzte gibt es so wenig wie Einrichtungen zur Mammographie. Für Untersuchungen bleibt der Flug ins Ausland. Ohne schriftliche Einwilligung des Mannes darf keine Frau behandelt werden oder irgendwie arbeiten, wie krank oder wie dringend es auch sein mag. In London war die Operation einer schwangeren Muslima nur möglich, nachdem der männliche Anästhesist mit Genehmigung des Ehemannes die total verhüllte Kranke ohne Kontrolle betäuben durfte. In ihrem Heimatlandes wäre sie gestorben und zur paradiesischen Jungfrau revitalisiert worden.

    Schwer verletzte Frauen bleiben liegen, weil sie nicht mit einem Kopftuch verhüllt sind. Nur Ambulanzen mit weiblichen Sanitätern dürfen kranke Frauen versorgen, aber den Wagen dürfen sie nicht fahren, Frauen haben keine offizielle Identität, keinen Ausweis oder Führerschein. Auto fahren dürfen nur Männer, die dürfen weibliche Patienten nur sehen oder per Verbindungstür direkten Kontakt aufnehmen, wenn sie mit den Frauen verwandt sind. Hat die Ambulanz nur männliche Sanitäter, bleiben die weiblichen Patientin ihrem Schicksal überlassen. Als Putzfrauen in den Kliniken agieren nur Männer, Fremdarbeiter aus Pakistan und Bangladesh, die noch nie im Leben eine Dusche gesehen haben. Sie wissen nicht was Hygiene ist und das man keine Putzlappen, Feudel und Eimer unsterilisiert über Monate nutzt. Im King Chalid Hospitals war der schwarze Schmierdreck in den Ecken Zentimeter dick, ein Paradies für Bakterien und Viren. Die Führungsklicke fliegt im Krankheitsfall nach London oder Paris, das Volk beißt ins Gras.

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