UNAIDS warnt vor Folgen von Anti-Homosexuellen-Gesetz in Uganda


Yoweri Museveni, Bild: anngarrison.com
Das Aids-Programm der Vereinten Nationen UNAIDS hat vor den Folgen des geplanten Anti-Homosexuellen-Gesetzes in Uganda gewarnt. Der Direktor des Programms Michel Sidibé befürchte, das Gesetz werde die Fortschritte des Landes im Kampf gegen die Immunschwäche zunichtemachen, erklärte er am Dienstag.

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Uganda sei das erste Land Afrikas gewesen, das das Schweigen zum Thema Aids gebrochen habe. Er bitte die ugandische Regierung inständig, das Gesetz zurückzuziehen und die Menschenrechte und Würde aller Ugander sicherzustellen.

UNAIDS befürchtet, dass sich Homosexuelle aus Angst vor juristischer Verfolgung und Diskriminierung künftig weniger häufiger testen und behandeln lassen werden. Laut den jüngsten Zahlen von 2012 leben in Uganda rund 1,5 Millionen HIV-Infizierte. Innerhalb des Jahres wurden 140.000 Neuinfektionen bekannt. Weltweit ist die Wahrscheinlichkeit, sich mit dem Virus infizieren, bei homosexuellen Männern 13 Mal höher, als bei heterosexuellen Männern.

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