USA: Den Henkern geht der Stoff aus


Der Raum für die letale Injektion im San Quentin State Prison Bild: wikimedia.org
Für die Hinrichtung eines Gefangenen im US-Staat Missouri verweigert eine Apotheke die Lieferung der tödlichen Medikamente. Diese sind kaum mehr erhältlich.

taz.de

Die Strafvollzugsbehörden im US-Staat Missouri müssen sich einen neuen Lieferanten für das bei Hinrichtungen eingesetzte tödliche Medikament suchen.

Eine Apotheke in Tulsa im Nachbarstaat Oklahoma verständigte sich mit dem Anwalt eines Todeskandidaten darauf, weder das Medikament Pentobarbital noch eine andere Substanz für die Hinrichtung zu liefern. Das geht aus Gerichtsdokumenten vom Montag hervor.

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1 Comment

  1. Ein barbarisches Rechtssystem führt sich ad absurdum… 😉

    Anfang des 19. Jahrhunderts studierte Alexis de Toqueville in den USA, im Auftrag Frankreichs, ein modernes Vollzugssystem… 😉 Heraus kam damals der heute noch lesenswerte Bestseller „Die Demokratie in Amerika“…

    Lang ist es her…als der sich der Staat in den Staaten um den Strafvollzug noch selbst kümmerte…. 😉 Jetzt ist das in den USA eine private Wegsperrindustrie…..mit eigener Lobby im Kongress für’s Wegsperrwachstum….. .;-)

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