Gaby Wentland: Retterin der gefallenen Mädchen


Gaby Wentland, Vorstandsvorsitzende, und Claudia Keuter, Marketing & PR (Foto: Lutz Brée)
Am Donnerstag erhält die evangelikale Pastorin Gaby Wentland den Bürgerpreis der deutschen Zeitungsverleger. Mit ihrem Verein „Mission Freedom“ will sie Zwangsprostituierte befreien.

Von Hanna Klimpe taz.de

Für das Hamburger Abendblatt ist sie „eine Mutter für verlorene Mädchen“ und „eine Kämpferin mit Herz“: Gaby Wentland, Predigerin der Freien Gemeinde Neugraben, gibt vor, mit ihrem Verein „Mission Freedom“ die Opfer von Zwangsprostitution zu befreien. Im September 2013 wurde ihr dafür der Bürgerpreis des Bundes der deutschen Zeitungsverleger zugesprochen – auf Vorschlag des Hamburger Abendblatts. Am 20. Februar wird der mit 20.000 Euro dotierte Preis in Berlin verliehen.

weiterlesen

3 Comments

  1. Mission Freedom teilte uns per Anwalt mit, dass er, da er ein eigenständiger Verein sei, rechtlich für die Missbrauchsopfer nicht zuständig sei. Das mag so sein. Fakt ist, dass mindestens 2 Leitungsmitglieder des Vereins MF von den Opfern der FGN aus den 90ziger Jahren volle Kenntniss hatten als sie dann 2011 MF gründeten.

    Wie steht es denn mit der christlichen Moral in dieser Sache?
    Wäre es nicht schön, wenn die 2 Vereine sich gemeinsam der Opfer und ihrer Entschädigung annähmen? Ware das nicht ein glaubenspendendes Zeigniss vor der Welt? Nicht lange fragen wer ist zuständig sondern beherzt zupacken und den Opfern vereinsübergreifend liebend helfen? Das wäre m.M.n richtig und angebracht, auch wenn man rechtlich dazu nicht verpflichtet ist! E.H.

    Liken

  2. Inzwischen ist es so, dass wir uns am 18.11.2014 mit dem Anwalt der Gemeinde treffen. Mission Feedom ist ein gesondeter Verein, der allerdings Martins Leid lange kannte als er sich, bestehend auch aus FGN Mitgliedern 2011 gründete. Rechtlich in der Tat nicht zuständig ist. Und menschlich? Wir sind gespannt wie es weiter geht. E.H.

    Liken

  3. „Er riss mir die Hose runter!“

    Hier erzählt ein Betroffener was er in der Freien Gemeinde für entschiedenes Christentum in den 90ziger Jahren von dem damaligen 2. Vorsitzenden, ( der mutm.Täter war Seelsorger und Jugendleiter) an persönlichem Leid erfahren hat. Der mutmaßliche Sexualstraftäter wurde später wegen anderer Missbrauchsvergehen in der Psychatrie Ochsenzoll zu 2 Jahren a. B. verurteilt.

    Der jetzige Leiter der Freikrche hat dem Geschädigten zu erst nicht geglaubt und der Geschädigte wurde bis heute nicht von der nachfolgenden Gemeindeleitung ( Winfried W. und dessen Ehefrau Gaby W.) rehabilitiert. Frau W. kümmert sich mit MISSION FREEDOM nach eigenen Aussagen unermüdlich um Frauen in der Zwangsprostitution.

    Warum werden dann eigene Opfer nicht entschädigt???

    Das Opfer hat sich meiner Frau und mir anvertraut und uns gebeten seine „Geschichte“ zu veröffentlichen. Weder der mitmaßl. Täter, die taz berichtete: http://www.taz.de/!56039/ noch die Freikirche sind zu einer Hilfe bereit.

    https://www.facebook.com/groups/Errissmirdiehoserunter/

    Bei weiteren Fragen: 015123051358

    Erwin Hilbert

    Liken

Kommentare sind geschlossen.