So nicht, Herr Spaemann


Bild: br.de
Matthias Matussek nimmt sich den Philosophen Robert Spaemann zum Kronzeugen für sein homophobes Weltbild. Zeit für eine Abrechnung im Namen des Herrn.

Von Alexander GörlachThe European

Matthias Matussek hat in seinem Beitrag „Ich bin wohl homphob. Und das ist auch gut so.“ seine Einstellung zur Homosexualität mit einem Zitat des Philosophen Robert Spaemann begründet:

„Das Natürliche ist auch moralisches Maß für die Beurteilung von Defekten. Nehmen Sie die Homosexualität: Die Abwesenheit der sexuellen Anziehungskraft des anderen Geschlechts, auf dem die Fortexistenz der menschlichen Gattung beruht, ist ein solcher Defekt. Aristoteles nennt das einen Fehler der Natur. Ich sage, es ist einfach ein unvollständig ausgestattetes Wesen, wenn es über die Dinge nicht verfügt, die zu einem normalen Überleben gehören.“

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4 Comments

  1. Für mich sind in der RKK etwa 12.000 kleine Kinder fickende Priester das eigentliche Problem. Allerdings zerstören die vorrangig jeden Respekt, den jemand vor dem Abzockerverien hätte haben können. Matussek ausgenommen, der ist derart verdummbibelt, da wäre selbst eine tägliche Prügelstrafe durch Bischof Mixa als ausgewiesenen Fachmann vergeblich.

    Wie für alles hat dem himmlische Zombie auch hier einen Plan, Mixa is fast immer volltrunken und nicht einsatzfähig

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  2. Die Abwesenheit des gegengeschlechtlichen Spiegels ist problematisch für die Kindesentwicklung. Denn im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt und somit eine Art Freiheitsentzug vorliegt.
    Hirnphysiologische Gegebenheiten weisen auf die Bedeutung gegengeschlechtlicher Erziehung und damit auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit gegengeschlechtlicher Spiegelung für spätere Stressverarbeitung, Bindungsfähigkeit und emotionale Zwischenmenschlichkeit hin.

    Eine wesentliche neurophysiologische Basis für dieses wichtige Verhalten stellen die so genannten Spiegelneuronen dar, welche zur Grundausstattung des Gehirns gehören. Sie geben bereits dem Säugling die Fähigkeit mit einem Gegenüber Spiegelungen vorzunehmen und entsprechen so dem emotionalen Grundbedürfnis des Neugeborenen. Man geht davon aus, dass diese Spiegelneurone zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr voll entwickelt sind. Dies ist nur dann der Fall, wenn die Fähigkeit zu spiegeln optimal und intensiv im familiären Bezugskreis (Mutter oder Vater) genutzt wird. Wie bei allen Nervenzellen im Entwicklungsstadium gegeben, gehen auch die Spiegelneuronen bei mangelnder Anregung zu Grunde („Use it or lose it“).
    [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014]

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    1. christlich kontaminierter Schwachsinn. @Hebel. Spreng hätte bei seinen Leisten bleiben solln. Und ein Religionsphilosoph rundet den Blödsinn auch noch ab.

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  3. Matussek als Produkt eines autoritären GötterGlaubens lässt hier seine Intoleranz auf Homosexuelle los. Herr Spaemann argumentiert zwar immer mit der Natur, backt sich diese Welt aber nicht nach der Evidenz, sondern nach den unnatürlichen Vorurteilen seines Christentums. 🙂 🙂

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