Tebartz-van Elst und Limburger Enten


Bild: @Kiwi_Gold/twitter
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Stiftungen, die keine sind, Geheimregistraturen, die es gar nicht gibt: In der Berichterstattung über den Neubau auf dem Limburger Domberg wimmelt es von Unrichtigem, Ungereimtem – und frei Erfundenem.

Von Daniel DeckersFrankfurter Allgemeine

Mehr als eineinhalb Jahre sind vergangen, seitdem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein Artikel über die wundersame Priesterkandidatenvermehrung im Bistum Limburg erschien. In der Tat war die Zahl der Seminaristen seit dem Amtsantritt des vormaligen Münsteraner Weihbischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst gestiegen. Im Rom des Papstes Benedikt XVI. hörte man diese Botschaft aus der siechen Kirche in Deutschland im allgemeinen und aus dem Bistum Limburg im besonderen gerne. Denn Tebartz, der im Januar 2008 den Bischofsstab von seinem Vorgänger Franz Kamphaus übernommen hatte, war um seine Aufgabe nicht zu beneiden gewesen: Angeblich hatte er eine personell wie geistlich ausgezehrte Diözese übernommen, in der das Kreuz des wahren Glaubens wiederaufgerichtet werden wollte.

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