Arizona billigt Homo-Diskriminierung aus religiösen Gründen


Bild: wikimedia.org
Ein Gesetz in Arizona soll Geschäftsleute schützen, die aus religiösen Gründen Kunden nicht bedienen. Das dient der Wahrung der Glaubensfreiheit, sagen Befürworter – doch Kritiker sehen darin staatlich sanktionierte Diskriminierung von Homosexuellen.

SpON

Geschäftsleute in Arizona können sich womöglich bald aus religiösen Gründen weigern, potentielle Kunden zu bedienen, ohne juristische Folgen befürchten zu müssen. Das Repräsentantenhaus des US-Bundesstaates verabschiedete mit 33 zu 27 Stimmen ein Gesetz, das zuvor bereits den Senat passiert hatte. Nun geht das Vorhaben an Gouverneurin Jan Brewer. Sie hat fünf Tage Zeit, es mit ihrer Unterschrift in Kraft zu setzen oder ihr Veto einzulegen. Wenn Brewer nichts tut, wird das Gesetz ebenfalls gültig. Brewer hat bislang nicht gesagt, was sie tun wird.

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