Carbon bubble: Bohren, bis die Blase platzt


Bild: badische.zeitung.de
Wie viel Öl und Kohle können Konzerne verbrennen, bevor das Klima kippt? Die Börsen täuschen sich – eine Gefahr für die Welt.

Von Felix RohrbeckZEIT ONLINE

Der Mann, der der Blase ihren Namen gegeben hat, ist ein Niemand. Kein gläserner Tower unterstreicht seine Bedeutung, kein ehrwürdiger Lehrstuhl verleiht ihm Renommee. Er hat nicht einmal ein eigenes Büro. Bloß einen knappen Quadratmeter in einem Co-Working-Space, eingepfercht zwischen Freelancern.

Er heißt James Leaton und sieht ein bisschen aus wie der Whistleblower Edward Snowden: jung, kurze Haare, Brille, schmales Gesicht. Im Gespräch mit ihm hat man bald das Gefühl, dass er möglichst schnell zurück zu seinem Laptop will. Leaton ist kein Mann großer Worte. Er ist einer, der sich wochenlang in Datenbergen vergräbt. Und die Ergebnisse dann für sich sprechen lässt.

Kann so einer es wirklich mit den mächtigsten Finanz- und Energiekonzernen aufnehmen, sie vielleicht sogar zum Umdenken zwingen?

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