Zollitsch: Kirche muss Zölibat verständlich erklären


Robert Zollitsch
Robert Zollitsch (CC-by-sa/3.0/de by Schwarzwälder)
Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz sieht in Lockerung des Zölibats keinen Weg, um mehr junge Menschen für den Priesterberuf zu gewinnen

kathweb

Der demnächst aus dem Amt scheidende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, sieht in einer Lockerung des Zölibats keinen Weg, mehr junge Menschen für den Priesterberuf zu gewinnen. Stattdessen müsse die Kirche den theologischen Wert der Ehelosigkeit neu und verständlich erklären, sagte er den „Westfälischen Nachrichten“ (Donnerstag).

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5 Comments

  1. Beim Zölibat geht es – wie alles bedeutsame in der Kirche – um Macht und Geld. 😉

    Priester verschoben im frühen Mittelalter den Wohlstand der Pfarreien in ihre Familien und sorgten dafür, das Kinder und Verwandschaft am kirchlichen Reichtum Anteil hatten. Auch Gemeindepfarrer wurden erblich von Vater auf Sohn übertragen und die „erworbene“ Pfründe ökonomisch in der Familie geteilt. so liess sich fas Vatikanische Lotterleben der Kurie aber nicht finanzieren. 😉

    Da es bei der Kirche vordringlich ums Geld und das Vermögen geht, wollte der Vatikan „sein Vermögen und seine Einkünfte“ zukünftig nicht mit der wachsenden Zahl von Priesterfamilien teilen. 😉

    Um alles Vermögen für sich zu sichern, wurde im 11. Jahrhundert für die Priester der Gemeinden die Ehelosigkeit eingeführt – was aber nicht mit der sexuellen Enthaltung aller Spielarten der Sexualität verwechselt werden darf, oder mit dem Verzicht auf sexuellen Aktivitäten der Priester. 😉 😉

    Um die Erbschaft von Priesterkindern zu unterbinden, wurden PriesterKinder einfach zu Kirchensklaven erklärt, denen der Rechtsweg zu ordentlichen Gerichten versperrt wurde und die der Willkür der Kirche ausgeliefert waren. 😉

    Sowas will Zöllitsch sicher dem staunenden Publikum aber nicht auf die Nase binden… 😉 😉

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  2. Die RKK hat in Deutschland etwa 9.000 Priester in Pfarreien, das Durchschnittsalter liegt knapp über 60 Jahren. Über 1.000 davon sind aus dem Ausland um den krassen Mangel zu beheben. Allerdings haben klassische Exportländer wie Polen nun ebenfalls Mangel an Priestern.

    Die RKK müsste mindestens 500 Seminaristen im Jahr zu Priestern weihen, man schafft mit Mühe und Not gerade noch 50. In 5 – 10 Jahren wird die Zahl der Priester auf etwa 3.000 absinken, dann werden auf Schimpansen aus dem Zoo aufgenommen und zu Priestern geweiht,

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