Kirsten Fehrs: Schweigepflicht bei Missbrauch diskutieren – Qui tacet, consentire videtur


Kirsten Fehrs, Bild: wikimedia.org
Nicht jedes Gespräch mit einem Pfarrer unterliegt der Schweigepflicht. Die dürfe nicht verletzt werden, aber bei Missbrauchsfällen müsse gehandelt werden, sagte die Hamburg-Lübecker Bischöfin Kirsten Fehrs.

evangelisch.de

Die Hamburg-Lübecker Bischöfin Kirsten Fehrs will angesichts von Missbrauchs-Fällen in der Kirche die Schweigepflicht von Seelsorgern verstärkt zum Thema machen. „Wir müssen uns auch mit den Dilemmata der seelsorgerlichen Schweigepflicht befassen“, sagte die evangelische Theologin am Samstag auf der Nordkirchen-Synode in Lübeck-Travemünde.

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2 Comments

  1. In zivilisierten Gesellschaften gilt Kinderschutz vor Täterschutz. 🙂
    Unser Berliner „Gottesstaat“ gehört nicht dazu. 😦

    Einige BundesStaaten der USA bestrafen inzwischen Geistliche/Bischöfe, die von einem KindsMissbrauch wissen und ihn nicht anzeigen. 🙂

    Auch unser Nachbar Frankreich hat – gegen schärfsten vatikanischen Widerstand – das Beichtgeheimnis für Kindsmissbrauch endlich strafbar gemacht und auch schon den ersten Bischof rechtskräftig verurteilt. 😉 Interessant ist, die Opferzahl priesterlichen Kindsmissbrauch ist jenseits des Rheins bedeutend geringer als bei uns. Ein Schuft wer böses dabei denkt.
    😉

    Nach den Fällen von Kindsmissbrauch in Irland wird auch dort das Beichtgeheimnis für Kindsmissbrauch gekippt. Die katholische Kirche läuft dort zur Zeit Amok und besteht auf weiterem Täterschutz ihrer Priester.
    😉

    Bei uns in Deutschland hat die Regierung weder die Macht noch den Willen für den Kinderschutz vor priesterlichen Pädophilen. Da diese Kinderschänder ihre Straftat nicht fotografieren und keine Bilder von der Straftat ins Internet stellen und verbreiten, haben sie von unserer Politik und unserer Justiz weiterhin nichts zu befürchten… 😦 😦

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