Woher die Masse kommt


Rüdiger Vaas Vom Gottesteilchen zur Weltformel , Verlag: Kosmos, Stuttgart 2013 ISBN: 9783440138557 24,99 €
Im zurückliegenden Jahr spannte das Nobelpreiskomitee die Physiker auf eine harte Probe. Fast eine Stunde länger als gewohnt dauerte es, bis die Offiziellen endlich am 8. Oktober um 12.45 Uhr verkündeten, dass der Nobelpreis 2013 an den belgischen Physiker François Englert und seinen britischen Kollegen Peter Higgs gehe – für ihre Vorhersage des so genannten Brout-Englert-Higgs-Bosons, umgangssprachlich als Higgs-Teilchen bezeichnet. Der Grund für die Verzögerung ist nicht ganz klar; es wird gemunkelt, die Jurymitglieder hätten übermäßig lange gebraucht, sich auf die Preisträger zu einigen.

Von Thorsten NaeserSpektrum.de

Englert und Higgs verdanken die Ehrung den zahlreichen Wissenschaftlern, die am Teilchenbeschleuniger LHC bei Genf arbeiten. Diese hatten den experimentellen Nachweis für die Existenz des Higgs-Bosons erbracht. Das für das Verständnis der Natur enorm wichtige Teilchen scheint sich stimmig ins Standardmodell der Elementarteilchenphysik einzufügen.

In seinem Buch „Vom Gottesteilchen zur Weltformel“ beschreibt der Wissenschaftsjournalist Rüdiger Vaas die Entdeckungsgeschichte des Bosons, dessen Existenz Peter Higgs im Jahr 1964 erstmals postuliert hatte. Zudem liefert Vaas eine umfassende Darstellung des aktuellen Stands der Elementarteilchenphysik.

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1 Comment

  1. Je besser Menschen in eine Wissens- und Leitungsgesellschaften integriert sind und das Wissen für Beruf und Leben beherrschen, je mehr sind Wohlstand, Rechtssicherheit, soziale und medizinische Versorgung üblich bei rückläufigen paranoiden Kulten. Neben einer freien Wissenschaft ist die Wertung von wissenschaftlicher Arbeit und Aufwand wichtig, ohne dass sich analphabetische Religioten beleidigt fühlen dürfen, ständig Sonderrechte fordern und die Menschenrechte negieren. Religiöse Parallel-Gesellschaften als Staat im Staate mit eigenem Recht und Moral können nur so existieren, mehr begreifen Religioten nicht.

    Eine Theokratur als faschistoider Despotismus mit einem all-wissenden Popanz als Führung reduziert zwangsläufig jede Gesellschaft zum Elendsquartier seiner entmündigten Bewohner bei Unmengen Gold in nutzlosen Sakralbauten, endlosem Grundbesitz der Priesterkaste abgezockt mit Drohungen von ewiger Höllenpein, Weltuntergängen und Glückseligkeit irgendwann im Nirgendwo.

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