Schamanen versuchen GWUP zu korrigieren


dzvhäDer Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) hat ein von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) herausgegebenes Faltblatt über Homöopathie korrigiert. Damit der GWUP-Text noch lesbar bleibt, wurden die knapp 30 DZVhÄ-Anmerkungen in roter Farbe neben die markierten Textstellen gesetzt.

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Ihrem wissenschaftlichen Anspruch werden die Skeptiker in diesem Faltblatt nicht gerecht: Behauptungen werden aufgestellt und nicht belegt, Studienergebnisse einseitig interpretiert, falsche Aussagen zur Medizin und zur Medizingeschichte formuliert – an vielen Stellen springt dem Leser schlicht die Unkenntnis der Verfasser über die ärztliche Homöopathie ins Auge.

Verschiedene Medien haben über die Korrektur des Flyers berichtet, auf dem DZVhÄ-Blog wurde heftig diskutiert. Die Deutsche Apothekerzeitung online schrieb, dass durch die Korrektur eine „kurzweilige Broschüre“ herausgekommen sei, „die aufzeigt, wie beim Thema Homöopathie Welten aufeinander prallen.“ DocCheck über die DZVhÄ-Kritik: Durchaus ernst gemeint, aber trotzdem mit einem Augenzwinkern, greifen sie zentrale Argumente der Kritiker auf. Unter http://www.dzvhae-homoeopathie-blog.de findet sich der korrigierten Flyer und die Diskussion.

1 Comment

  1. Weihrauch und „harmonisiertes“ Leitungswasser vom TV-Pfarrer Jürgen Fliege mit Beten heilen alle die Leiden, die für Religioten bedrohliche Namen haben. Die Ärzte des BKA bewerben die Heilung von Homosexualität mittels Psychotherapie, Homöopathie, Akupunktur alles mit theologischem Beistand. Frauen sind besonders gefährdet, die werden laut Papst Ratzinger durch Ohrensex ungewollt schwanger. Homöopathie-Experte Jeremy Sherr heilt HIV mit Kügelchen, seine irren Methoden werden von der Ärztekammer Berlins in Seminaren trainiert. Homöopathie besagt nach Samuel Hahnemann ohne jeden Beweis, die Substanz die ein Leiden verursacht, die heilt es auch in extremer „homöopathischer“ Verdünnung. Wer also winzigste Mengen Meerwasser trinkt, der wird nicht von Tsunamis heimgesucht. Wer sich täglich 3 Noten aus Beethovens 5.ter Sypmphonie anhört, der wird nie schwerhörig. Wer wirklich krank ist, der sollte keinen gläubigen Dr.-Quacksalber oder Homöopathen aufsuchen, der ihm eucharistisch das Ohrenschmalz wegbetet, ohne das Leiden selber heilen zu können.

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