Schwule Natur


Flamingos neigen auch zur synchronisierten Kollektivperformance. ©AP
Polymorph ist nicht pervers: Der Natur nach leben heißt, sich in alle Richtungen entfalten zu können. Warum nicht nur unter Flamingos homosexuelle Paare eine wichtige Rolle spielen.

Von Cord RiechelmannFrankfurter Allgemeine

Flamingos leben, wenn sie nicht in Zoos oder Parklandschaften sogenannter entwickelter Länder in überschaubaren Gruppen herumstehen, in teilweise riesigen Schwärmen an menschenfernen Orten. Die großen flachen Seen und Lagunen, an denen sie in Afrika, Indien und Südamerika leben, gehören zu den rauhesten Biotopen der Erde. Ihr Salzgehalt ist oft doppelt so hoch wie der von Meerwasser. Nur wenige Lebewesen – Algen und einige kleine Krebse – halten diese ungünstigen Bedingungen aus. Da denen allerdings die Konkurrenz fehlt, wachsen sie zu geradezu verschwenderischen Mengen heran. In einheitlicher Größe und gleichmäßig über den See verteilt. Optimale Bedingungen für Tiere, die diese Beute einfach aus dem Wasser filtern können wie Flamingos.

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1 Comment

  1. Die Natur handelt nie pervers, sondern nur zweckmäßig. Pervers sind nur die die Gedankenkonstrukte der Religioten

    Menschen mit biologisch mehrdeutigem Geschlecht wurden ignoriert, erstmals ab 2013 erkennt das Personenstandsrechts diese Menschen an. Die Natur kennt Homosexualität bei etwa 1.500 Arten. Nach Emnid sind 1% der Menschen homosexuell, 2,5% alternierend sexuell veranlagt. Etwa 9% der Männer und 19% der Frauen halten das eigene Geschlecht für erotisch attraktiv. Diverse Quellen belegen um 50% der 405.000 RKK Priester sind homosexuell, das heilige Buch befiehlt sie auszurotten.

    Wann fängt die RKK endlich mit der Ausrottung der Priestertunten an

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