In Italien ist der Teufel los


Don Gabriele Amorth ist bei weitem nicht der letzte Exorzist – Teufelsaustreibungen sind gefragt. Chris Warde-Jones
Der Teufelsglaube ist mit einer modernen, aufgeklärten Gesellschaft unvereinbar – würde man meinen. In Italien ist die Nachfrage nach Exorzisten in nur fünf Jahren um 30 Prozent gestiegen. Der Satan ist aktiver denn je, sind die Teufelsaustreiber überzeugt.

Von Nadja FischerSRF

Padre Gabriele Amorth ist jeden Tag zwischen 16 und 17 Uhr per Telefon zu erreichen. Im Prinzip. Denn wer ihn sprechen will, muss einen langen Atem haben. Der berühmteste Exorzist Italiens ist vielbeschäftigt. Er empfängt auch mit 88 Jahren noch täglich Gläubige. Wer zu Gabriele Amorth nach Rom reist, erhofft sich, vom Bösen erlöst zu werden. 70‘000 Exorzismen will der Doyen der italienischen Exorzisten in 21 Jahren durchgeführt haben. Für Amorth steht fest: Der Satan ist aktiver denn je.

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2 Comments

  1. @Rhenus
    bestechende Logik.
    Sicher hat einer der vielen Kinderficker, die nach einer Christenverfolgung durch die böse Justiz fremder Atheistenländer im Vatikan Zuflucht gefunden haben, den Teufel im Handgepäck mitgebracht

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  2. …vor allem im Vatikan scheint die TeufelsDichte in der letzten zugenommen zu haben. Vielleicht ist der Teufel überall sonst auch auf der Flucht und nur der Vatikan bietet ihm Asyl an…. 😉 😉

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