Forschung zur Ernährung – Weniger Tier, mehr Technik, Snacks aus dem 3D-Drucker


Bild: süddeutsche.de
Pulver statt Ei, Mehlwürmer aufs Brot, sprechende Messer – die kulinarische Zukunft wird spannend. Unsere Bildergalerie gibt sieben Einblicke.

Von Maja Beckers und Charlotte DietzSüddeutsche.de

Schokolade geht schon. Nudeln auch. Sogar eine Pizza hat ein 3-D-Drucker der NASA bereits produziert. Im Bild: gewürzte Snacks, die der niederländische Think Tank TNO Research „ausgedruckt“ hat. Sie schmecken nach Curry, Zimt oder Paprika und kommen fertig aus dem Drucker. Die Curry-Würfel enthalten auch Mehlwürmer. Die Forscher bei TNO Research wollen zeigen, dass sich auch alternative Zutaten mit der neuen Technik vereinbaren lassen.

Der Drucker nutzt einzelne Bestandteile von Nahrung, die als Pulver zur Verfügung stehen, vermischt diese mit Wasser oder Öl und baut dann Schicht für Schicht das Essen auf. Verarbeitet werden können zum Beispiel Algen, Gras oder Insekten, also Material, das fast überall zur Verfügung steht, aber in seiner ursprünglichen Form nicht immer für den Menschen geeignet ist.

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