Türkei: Erdogan ist der Totengräber des politischen Islam


Recep Tayyip Erdogan (Bild: Regierung v. Chile, CC-BY 3.0)
Recep Tayyip Erdogan (Bild: Regierung v. Chile, CC-BY 3.0)

Lange träumte man in der Türkei von einem neuen osmanischen Reich der islamischen Kultur und Ordnung, um den Westen zu provozieren. Doch nun zeigt die Politik ihr banales, korruptes Gesicht.

Die Welt – Boris Kalnoky

Jahrelang sehnte die westliche Welt einen „reformierten Islam“ herbei, demokratiekompatibel, pflegeleicht, handzahm, keine Bedrohung für westliche Demokratien, die Angst vor dem radikalen Islam hatten. In der Türkei meinte man, den Reformansatz gefunden zu haben, seit dort die islamisch geprägte AKP unter Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan regiert.

Tatsächlich war die Lage komplizierter, denn dort vermischte sich aufgestautes Rachebedürfnis im lange unterdrückten islamischen Lager mit imperial-osmanischer Nostalgie zu großmännischem Geltungsdrang. Die Türkei fühlte sich berufen, die Welt in eine neue, gerechtere Ordnung zu führen, die islamischen Länder zu vereinen und gottgefällig zu sein. Der Westen war gestern.

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1 Comment

  1. Neben einer freien Wirtschaft und Wissenschaft ist die Anerkennung wissenschaftlicher Arbeit wichtig, ohne dass sich analphabetische Religioten bei paranoider Ablehnung der Realität beleidigt fühlen dürfen, ständig Sonderrechte fordern und die Menschenrechte negieren. Je mehr eine Theokratur mit Despotismus und Nepotismus unter allwissenden Klerikern ewig wahre Mythen installieren und den Menschen absurde Inhalte als Wissenschaft und Medizin aufzwingen, umso fataler reduziert sich die Gesellschaft auf den Stand von Ziegen- und Kamelhirten mit Korruption, Vetternwirtschaft, Erpressung und Mord.

    Der politische Islam versagt auf allen Ebenen, politisch, wirtschaftlich und sozial. Nach dem Koran sind Zinsen verboten – die Banken erheben jährliche „Gebühren“. Wirtschaftliches Profitstreben von Unternehmen ist gleichfalls muslimisch fatal, keiner der wissenschaftlichen Inhalte wird an Universitäten gelehrt. Die Absolventen islamisch reduzierter Studien gehen ins Berufsleben mit dem Wissen von Kleinstkrämern und Neandertalern, damit alles dem Analphabeten, Ziegenhirten, Kinderficker und Wegelagerer Mohammed entspricht.

    In Ägypten und Pakistan leben ca. 70 Millionen von 1 US$/Tag, weltweit um 1 Milliarde Menschen. In Muslimen Ländern sind 55% – 95% der Menschen Alphabeten, sie leben von primitivster Agrarwirtschaft auf Kleinstflächen, Handwerk als Kleingewerbe und „Werkbänke“ internationaler Konzerne mit Arbeitsbedingungen, die verbotene Sklaverei und. Ausbeutung sind. Die politische Kaste verdient daran durch massive Bestechung und garantiert den Status.

    Die Kinder besuchen eine Koranschule, wo sie angeblich Lesen und Schreiben lernen, aber die Schreiber auf den arabischen Märkten sind gefragt wie nie zuvor. Das lateinische Alphabet als Voraussetzung für eine Arbeit in Hochtechnologie Länder kennt niemand, Koransuren sind kein Berufswissen und verhindern jede Anpassung. Die Inhalte beruflicher Ausbildung werden religiös behindert, bis zur Nutzlosigkeit gekürzt, als Blasphemie verteufelt oder mit Gefängnis bestraft. Muslimen Funktionäre ist es egal womit die gläubigen Analphabeten den Lebensunterhalt bestreiten, solange sie nur Allah huldigen und zahlen.

    Die Korrelation von Armut, Arbeitslosigkeit, mangelnde Ausbildung mit Analphabetismus bei sozialem Elend und schlechter Gesundheit ist eindeutig. Immigranten in westlichen Ländern sind nicht integrierbar ohne nachträgliche Bildung mit Lesen, Schreiben und Sprache wie in der Volksschule um die Integration in eine Gesellschaft der Hochtechnologie zu ermöglichen. Wer sich dem entzieht, der landet sicher in der Kriminalstatistik, dazu kommt krasse Ausgrenzung und soziales Elend bei laufender Forderung nach bronzezeitlichen Riten und Kulten unter Missachtung der geltenden Gesetze und vor allem der Menschenrechte.

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