Deutsche Bischofskonferenz: Die Qual der Wahl


Bild: ©KNA
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Am Mittwoch wählen die Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz bei ihrer Vollversammlung in Münster einen neuen Vorsitzenden. Gesucht wird ein Nachfolger für Erzbischof Robert Zollitsch, der nach seinem bereits im Herbst vergangenen Jahres erfolgten Rücktritt als Freiburger Oberhirte nun auch das Amt an der Spitze der Konferenz altersbedingt abgibt.

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Der Ablauf der Wahl ist im Statut der Deutschen Bischofskonferenz geregelt. Gemäß Artikel 13 ist für die Wahl des Konferenzvorsitzenden eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder der Vollversammlung erforderlich, erst ab dem dritten Wahlgang genügt die einfache Mehrheit. Gewählt werden muss der Vorsitzende – dessen Amtszeit sechs Jahre beträgt – laut Artikel 28 aus dem Kreis der Diözesanbischöfe ; Weihbischöfe dürfen den Vorsitzenden zwar mitwählen, kommen selbst für den Spitzenposten aber nicht in Frage.

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